Landes­koordinierungs­stellefür Sucht­vorbeugungin NRW

Kontrast
Workshop "Wann ist eine Methode erfolgreich?"- Workshop "Wann ist eine Methode erfolgreich?" -

Glücksforschung, Schattentheater und musikalische Elemente – Arbeitstagung in Kleve mit erfolgreichem Methodenmix

22.12.2015 RN

Die diesjährige Arbeitstagung der Prophylaxefachkräfte aus NRW hat sich wieder mit der Vorstellung und Erprobung neuer Methoden in der Suchtvorbeugung befasst.

Ein inhaltlicher Schwerpunkt dieser praxisorientierten Fachtagung lag in diesem Jahr auf der Vorstellung und Vermittlung kreativer Methoden aus unterschiedlichen Fachgebieten und die Nutzungsmöglichkeiten für die Suchtprävention.

Methoden aus der Theaterarbeit erhielten ebenso Raum wie die Möglichkeit, musikalische Elemente für die Suchtprävention zu nutzen. Daneben bildeten ungewöhnliche Themen wie die Glücksforschung sowie Techniken aus der Psychotherapie und ihr Transfer in die Suchtprävention weitere Inhalte, mit denen sich die Teilnehmenden der Arbeitstagung befassten.

Schattentheater als Methode aus der Theaterarbeit

Dass auch eine eher klassische Methode neue Impulse setzen kann, zeigte die Vorstellung eines Quartettspiels für die Cannabisprävention. Übungen zu den Themen Helfen, Grenzen und Kommunikation setzten weitere Akzente, die die Prophylaxefachkräfte in ihren Arbeitsalltag integrieren können.

 

Sucht hat immer eine Geschichte - mehr im Netz unter #ShieG- Sucht hat immer eine Geschichte - mehr im Netz unter #ShieG -

HipHop goes TV - Workshop in Mönchengladbach

24.11.2015 AK

Am 23.11.2015 fand in der Gemeinschaftshauptschule Dohr in Mönchengladbach einer von 30 HipHop-Workshops im Jahr 2015 im Rahmen der Landeskampagne Sucht hat immer eine Geschichte statt. Die Jugendlichen wurden bei der Songerstellung tatkräftig von den Profis von ReSound aus Duisburg/Essen unterstützt. CityVision war bei der Produktion "live" dabei und vermittelt einen eindrucksvollen Einblick in die Workshop-Arbeit:

 

Zahlreiche weitere Songs und die Texte zum Nachlesen sind zu finden auf der Internetseite der Landeskampagne suchtgeschichte.nrw.de im Bereich YOUTH.

"Vernetzungsarbeit"- "Vernetzungsarbeit" -

Netzwerkmanagement im Rahmen der kommunalen Alkoholprävention wird ausgebaut

23.11.2015 RN

Das von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung geförderte Projekt „Gemeinsam initiativ gegen Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen (GigA)“ wird fortgesetzt und bundesweit ausgebaut.

Das Ziel dieses Projektes besteht in erster Linie darin, die örtliche (bestehende) Netzwerkarbeit in Hinblick auf die kommunale (Alkohol-)Prävention quantitativ und qualitativ auszubauen und somit die kommunale Suchtprävention zu optimieren.

Zentrale Absicht des Programms ist es, im Bereich der kommunalen Alkoholprävention mit Hilfe des vom Landschaftsverband Rheinland (LVR) entwickelten Konzeptes zum Netzwerkbezogenem Qualitätsmanagement (NBQM) ein abgestimmtes Zusammenwirken aller beteiligten Institutionen und Professionen vor Ort sicherzustellen. Vorhandene regionale Konzepte, Handlungsstrategien und Maßnahmen von Suchtprävention, Jugendschutz und Bildung, Polizei und Ordnungsbehörden sollen auf einer gemeinsamen Arbeitsgrundlage koordiniert und vernetzt werden.

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Leitfaden zur Prävention im Karneval

10.11.2015 RN

Helau und Alaaf – in der „Rheinschiene“ startet die 5. Jahreszeit – der Karneval geht los. Das bedeutet für viele Menschen in erster Linie Spaß, bunte Verkleidung, Büttenreden und Tradition – aber oftmals auch Alkoholkonsum bis hin zum Koma. Denn im Karneval wird gerne einmal über die Stränge geschlagen. Doch wie können Veranstalter, Kommunen, Polizei und Ordnungsdienste dafür sorgen, dass die „tollen Tage“ zwar stimmungsvoll und ausgelassen, aber auch mit möglichst wenigen Schäden ablaufen wie z.B. Krankenhauseinlieferungen von Jugendlichen wegen akuter Alkoholintoxikation?

Dazu hat die Landeskoordinierungsstelle für Suchtvorbeugung einen Leitfaden zur Prävention im Karneval herausgegeben, der ab sofort wieder bestellt werden kann. Die Broschüre bietet Arbeitshilfen und Hinweise für Maßnahmen im Rahmen einer gemeinsamen kommunalen Prävention. Sie gibt einen Überblick über Akteurinnen und Akteure, die vor Ort bei so großen Brauchtumsveranstaltungen wie dem Karneval beteiligt sind und regt eine stärkere Vernetzung an, um zielgerichtet und gemeinsam Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen vorzubeugen. Dies ist eine langfristige Aufgabe, die zwar während der 5. Jahreszeit besonders wichtig ist, aber bereits in den anderen vier Jahreszeiten vorbereitet, geplant und implementiert werden muss.

Die Broschüre kann gegen Übernahme der Versandkosten bei der ginko Stiftung für Prävention angefordert werden.

 

Impressionen der Eröffnungsveranstaltung- Impressionen der Eröffnungsveranstaltung -

4 Regionen - 4 Mal Aktionstage - in 4 Wochen

02.11.2015 AK

Zwischen dem 19. Oktober und dem 22.November finden „Schlag auf Schlag“ in vier Regionen Nordrhein-Westfalens Aktionstage „Sucht hat immer eine Geschichte“ im Zuge der gleichnamigen Landeskampagne statt.
Collage der Eröffnungsfeier in Bocholt

Nach den Aktionstagen im Kreis Soest folgen die Städte Bocholt, Rhede und Isselburg im westlichen Kreis Borken, dann der Kreis Gütersloh und schließlich die Stadt Weilerswist im Kreis Euskirchen.

An allen Orten stellten die verantwortlichen Personen in Zusammenarbeit mit den jeweiligen zahlreichen Kooperationspartnern/innen sehr abwechslungsreiche Programme mit Veranstaltungen für alle Alters- und Bevölkerungsgruppen zusammen. Alle Programme sind auf der Internetseite der Landeskampagne unter www.suchtgeschichte.nrw.de zu finden.

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Barcamps werden einzeln vorgestellt- Barcamps werden einzeln vorgestellt -

„UN-abhängig alt werden“ positiv von Zielgruppe aufgenommen

26.10.2015 RN

Die Landeskoordinierungsstelle arbeitet an der Erweiterung der Landeskampagne „Sucht hat immer eine Geschichte“ um den Bereich „Suchtprävention im Alter“. Die geplanten Initiativen stellte sie aktuell auf den Jahrestagungen der Landesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros NRW (LAS NRW) am 29.09. 2015 in Bocholt und des Forums Seniorenarbeit NRW am 21.10.2015 in Münster vor.

Die Vorstellung erfolgte beide Male in Form eines Barcamps (s.u.). Mit den Teilnehmenden - sowohl ehrenamtlich tätige Seniorinnen und Senioren als auch hauptberuflich in der Altenhilfe und Seniorenarbeit tätige Personen - ging es zunächst kurz darum, über das Thema Sucht und Suchtprävention im Alter ins Gesprächs zu kommen und sich dabei über unterschiedliche Erfahrungen auszutauschen. Alle Beteiligten hatten demnach bereits  mit mit älteren Menschen zu tun, die riskant Alkohol konsumieren und/oder (Schlaf- und Schmerz-)Medikamente missbrauchen.

Die anschließend seitens der ginko Stiftung für Prävention vorgestellten ersten Ideen zur Information und zur breiten Ansprache älterer Menschen diskutierten die Teilnehmenden lebhaft und nahmen sie als sinnvolle und geeignete Maßnahme positiv auf.

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„Rückfälle“ - ginko Stiftung für Prävention aktiv auf der DHS Fachkonferenz SUCHT 2015

15.10.2015 RN

Prävention und (Wieder-)eingliederung von Mitarbeitenden in Betriebe oder Verwaltungen standen im Mittelpunkt des Forums „Rückfälle im Betrieb“, das im Rahmen der 55. DHS Fachkonferenz zum Thema „Rückfälle“ in Münster angeboten wurde. Angesichts des hohen Interesses wurde das Forum sowohl am Vormittag durchgeführt als auch Nachmittag wiederholt. Die Referate von Dr. Hans-Jürgen Hallmann, Sabine Hoffmann und Martin Orlicek befassten sich mit den Möglichkeiten, aber auch mit den Grenzen der unterschiedlichen Wiedereingliederungsverfahren nach einer längeren Erkrankung, zu der auch eine Abhängigkeitserkrankung zu rechnen ist.

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Zigarettenqualm lagert sich in Teppichböden ab und gefährdet Babys und Kleinkinder - Zigarettenqualm lagert sich in Teppichböden ab und gefährdet Babys und Kleinkinder -

Pilot-Veranstaltung „Eltern-MOVE“ für Geburtshelfer/innen in Aachen

30.09.2015 RN

„Gerne mehr davon…“

Viel Lob ernteten Referentinnen und Veranstalter der Pilot-Veranstaltung „Eltern-MOVE – Motivierende Ansprache von Eltern am Beispiel ‚Tabak‘“. Das 3-tägige Seminar der Landesinitiative „Leben ohne Qualm“ (LOQ) fand am 27./28.08. und am 18.09.2015 in den Räumen der Suchthilfe in Aachen statt. Es richtete sich an Geburtshelfer/innen und Mitarbeitende des Arbeitsbereichs „Frühe Hilfen“.

Hintergrund

Noch immer sind fast 20% aller Neugeborenen im Mutterleib gefährlichen Raucheinflüssen ausgesetzt. Rund 60 Säuglinge versterben im Jahr am plötzlichen Kindstod, weil sie während der Schwangerschaft oder daheim Tabakrauch ausgesetzt sind.
Der „Passivrauch“, der beim Rauchen freigesetzt wird, schädigt insbesondere Säuglinge und Kinder und führt zu Wachstumsstörungen, plötzlichem Säuglingstod, Asthma, Atemwegserkrankungen, Entzündungen sowie einer allgemeinen Krankheitsanfälligkeit.

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Leitfaden zur Umsetzung einer geschlechtergerechten Sprache in der Sucht- und Drogenhilfe NRW

15.09.2015 RN

„Raucher sterben früher“, dies ist mittlerweile wissenschaftlich erwiesen. Doch sind davon nur der Raucher, also männliche Rauchende, betroffen, und rauchende Frauen nicht?
An diesem kleinen Beispiel soll deutlich werden, was es bedeutet, geschlechtergerechte Sprache auch in der Suchthilfe und -prävention zu verwenden.

Galt früher der Hinweis, Frauen seien „mitgemeint“, so haben sich mittlerweile verschiedenste Schreibweisen etabliert, um einerseits Geschlechter sichtbar zu machen oder geschlechtsneutrale Formulierungen zu finden. Dabei entstanden oftmals sperrige und schwer lesbare Satzkonstrukte.

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"High sein. Ein Aufklärungsbuch"

31.08.2015 RN

„High Sein“ lautet der Titel des Buches von Jörg Böckem, Henrik Jungaberle mit Immanuel Jorg und Julia Kluttig. Der Untertitel „Ein Aufklärungsbuch“ lässt zunächst vermuten, dass mit abschreckenden Beispielen gearbeitet wird. Doch gerade dies will das Autorenteam vermeiden und wählt einen anderen Ansatz: das Buch beschreibt die Faszination, die psychoaktive Substanzen auf manche Menschen ausübt: „Menschen nehmen Drogen, um positive Zustände zu erfahren und um negative zu vermeiden. Ist es so einfach? Ja. Funktioniert es so einfach? Nein.“

 

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