Landes­koordinierungs­stellefür Sucht­vorbeugungin NRW

Kontrast
Impressionen der Eröffnungsveranstaltung- Impressionen der Eröffnungsveranstaltung -

4 Regionen - 4 Mal Aktionstage - in 4 Wochen

02.11.2015 AK

Zwischen dem 19. Oktober und dem 22.November finden „Schlag auf Schlag“ in vier Regionen Nordrhein-Westfalens Aktionstage „Sucht hat immer eine Geschichte“ im Zuge der gleichnamigen Landeskampagne statt.
Collage der Eröffnungsfeier in Bocholt

Nach den Aktionstagen im Kreis Soest folgen die Städte Bocholt, Rhede und Isselburg im westlichen Kreis Borken, dann der Kreis Gütersloh und schließlich die Stadt Weilerswist im Kreis Euskirchen.

An allen Orten stellten die verantwortlichen Personen in Zusammenarbeit mit den jeweiligen zahlreichen Kooperationspartnern/innen sehr abwechslungsreiche Programme mit Veranstaltungen für alle Alters- und Bevölkerungsgruppen zusammen. Alle Programme sind auf der Internetseite der Landeskampagne unter www.suchtgeschichte.nrw.de zu finden.

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Barcamps werden einzeln vorgestellt- Barcamps werden einzeln vorgestellt -

„UN-abhängig alt werden“ positiv von Zielgruppe aufgenommen

26.10.2015 RN

Die Landeskoordinierungsstelle arbeitet an der Erweiterung der Landeskampagne „Sucht hat immer eine Geschichte“ um den Bereich „Suchtprävention im Alter“. Die geplanten Initiativen stellte sie aktuell auf den Jahrestagungen der Landesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros NRW (LAS NRW) am 29.09. 2015 in Bocholt und des Forums Seniorenarbeit NRW am 21.10.2015 in Münster vor.

Die Vorstellung erfolgte beide Male in Form eines Barcamps (s.u.). Mit den Teilnehmenden - sowohl ehrenamtlich tätige Seniorinnen und Senioren als auch hauptberuflich in der Altenhilfe und Seniorenarbeit tätige Personen - ging es zunächst kurz darum, über das Thema Sucht und Suchtprävention im Alter ins Gesprächs zu kommen und sich dabei über unterschiedliche Erfahrungen auszutauschen. Alle Beteiligten hatten demnach bereits  mit mit älteren Menschen zu tun, die riskant Alkohol konsumieren und/oder (Schlaf- und Schmerz-)Medikamente missbrauchen.

Die anschließend seitens der ginko Stiftung für Prävention vorgestellten ersten Ideen zur Information und zur breiten Ansprache älterer Menschen diskutierten die Teilnehmenden lebhaft und nahmen sie als sinnvolle und geeignete Maßnahme positiv auf.

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„Rückfälle“ - ginko Stiftung für Prävention aktiv auf der DHS Fachkonferenz SUCHT 2015

15.10.2015 RN

Prävention und (Wieder-)eingliederung von Mitarbeitenden in Betriebe oder Verwaltungen standen im Mittelpunkt des Forums „Rückfälle im Betrieb“, das im Rahmen der 55. DHS Fachkonferenz zum Thema „Rückfälle“ in Münster angeboten wurde. Angesichts des hohen Interesses wurde das Forum sowohl am Vormittag durchgeführt als auch Nachmittag wiederholt. Die Referate von Dr. Hans-Jürgen Hallmann, Sabine Hoffmann und Martin Orlicek befassten sich mit den Möglichkeiten, aber auch mit den Grenzen der unterschiedlichen Wiedereingliederungsverfahren nach einer längeren Erkrankung, zu der auch eine Abhängigkeitserkrankung zu rechnen ist.

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Zigarettenqualm lagert sich in Teppichböden ab und gefährdet Babys und Kleinkinder - Zigarettenqualm lagert sich in Teppichböden ab und gefährdet Babys und Kleinkinder -

Pilot-Veranstaltung „Eltern-MOVE“ für Geburtshelfer/innen in Aachen

30.09.2015 RN

„Gerne mehr davon…“

Viel Lob ernteten Referentinnen und Veranstalter der Pilot-Veranstaltung „Eltern-MOVE – Motivierende Ansprache von Eltern am Beispiel ‚Tabak‘“. Das 3-tägige Seminar der Landesinitiative „Leben ohne Qualm“ (LOQ) fand am 27./28.08. und am 18.09.2015 in den Räumen der Suchthilfe in Aachen statt. Es richtete sich an Geburtshelfer/innen und Mitarbeitende des Arbeitsbereichs „Frühe Hilfen“.

Hintergrund

Noch immer sind fast 20% aller Neugeborenen im Mutterleib gefährlichen Raucheinflüssen ausgesetzt. Rund 60 Säuglinge versterben im Jahr am plötzlichen Kindstod, weil sie während der Schwangerschaft oder daheim Tabakrauch ausgesetzt sind.
Der „Passivrauch“, der beim Rauchen freigesetzt wird, schädigt insbesondere Säuglinge und Kinder und führt zu Wachstumsstörungen, plötzlichem Säuglingstod, Asthma, Atemwegserkrankungen, Entzündungen sowie einer allgemeinen Krankheitsanfälligkeit.

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Leitfaden zur Umsetzung einer geschlechtergerechten Sprache in der Sucht- und Drogenhilfe NRW

15.09.2015 RN

„Raucher sterben früher“, dies ist mittlerweile wissenschaftlich erwiesen. Doch sind davon nur der Raucher, also männliche Rauchende, betroffen, und rauchende Frauen nicht?
An diesem kleinen Beispiel soll deutlich werden, was es bedeutet, geschlechtergerechte Sprache auch in der Suchthilfe und -prävention zu verwenden.

Galt früher der Hinweis, Frauen seien „mitgemeint“, so haben sich mittlerweile verschiedenste Schreibweisen etabliert, um einerseits Geschlechter sichtbar zu machen oder geschlechtsneutrale Formulierungen zu finden. Dabei entstanden oftmals sperrige und schwer lesbare Satzkonstrukte.

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"High sein. Ein Aufklärungsbuch"

31.08.2015 RN

„High Sein“ lautet der Titel des Buches von Jörg Böckem, Henrik Jungaberle mit Immanuel Jorg und Julia Kluttig. Der Untertitel „Ein Aufklärungsbuch“ lässt zunächst vermuten, dass mit abschreckenden Beispielen gearbeitet wird. Doch gerade dies will das Autorenteam vermeiden und wählt einen anderen Ansatz: das Buch beschreibt die Faszination, die psychoaktive Substanzen auf manche Menschen ausübt: „Menschen nehmen Drogen, um positive Zustände zu erfahren und um negative zu vermeiden. Ist es so einfach? Ja. Funktioniert es so einfach? Nein.“

 

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Die Gruppe "groove kitchen" Finnentrop bei der Aufnahme von "Grünes Blatt"- Die Gruppe "groove kitchen" Finnentrop bei der Aufnahme von "Grünes Blatt" -

Neue Saison mit Musikvideos zur Suchtprävention gestartet

21.08.2015 AK

Am vergangenen Wochenende haben sich im Kinder-, Jugend- und Kulturhaus Finnentrop sieben Mädchen und ein Junge im Alter zwischen elf und 18 Jahren intensiv im Rahmen eines Workshops mit dem Thema Sucht auseinandergesetzt. Ziel war es, am Ende der drei Tage einen neuen Song von der Erstellung des Textes über die Auswahl der Melodien und dem Einsingen des Stückes bis hin zum finalen Videodreh alles fertigzustellen.

Das hörens- und sehenswerte Ergebnis heißt „Grünes Blatt“ und ist ab sofort auf dem YouTube-Kanal der ginko Stiftung für Prävention  oder über Suchtgeschichte.nrw.de unter Youth zu finden!

Als Gruppe nennen sich die Jugendlichen „groove kitchen Finnentrop“, sie setzen sich zusammen aus Teilnehmenden der örtlichen Gitarrengruppe und einer Musikworkshopgruppe. In ihrem Song thematisieren sie unterschiedliche Drogen und die daraus resultierenden Gefahren einer Sucht. Texte wie „Immer mehr muss es sein, immer höher immer stärker“ und „Gefangen im Teufelskreis, doch alles, alles hat seinen Preis. Es setzte ihn schachmatt. Es wendete sich das Grüne Blatt“ beschreiben eindringlich den drogenbedingten Absturz.

"groove kitchen" aus Finnentrop mit ihrem Song "Grünes Blatt"    "groove kitchen" aus Finnentrop mit ihrem Song "Grünes Blatt"

Wie bereits in den Jahren zuvor wurden die Jugendlichen bei der Songentwicklung unterstützt von Musikproduzent Sebastian Maier und dem Kameramann Jens Schilling. Im Rahmen der Landeskampagne „Sucht hat immer eine Geschichte“ haben die beiden Profis seit 2011 bereits zahlreiche eingängige Songs und damit verbunden sehenswerte Videos im Auftrag der ginko Stiftung für Prävention/Landeskoordinierungsstelle für Suchtvorbeugung in NRW produziert.

Die Termine und Orte der nächsten Musikworkshops sind:

  • 11. bis 13. September 2015 in Langenberg/Kreis Gütersloh
  • 23. bis 25. Oktober 2015 in Paderborn
  • 30. Oktober bis 01. November 2015 in Bocholt/Kreis Borken
  • 20. bis 22. November 2015 in Ahlen/Kreis Warendorf
  • 27. bis 29. November 2015 in Moers

 

Zwischen Spielspaß, Mediatisierung und Internetabhängigkeit

06.08.2015 RN

Zur Zeit läuft in Köln die Gamescom, die größte Spielemesse Europas. Tausende Begeisterte von Onlinespielen, ob Jugendliche, Erwachsene oder auch Spieleentwickler informieren sich über Trends, neue Spiele und technische Entwicklungen. Neben der Euphorie über diese beliebte Freizeitbeschäftigung, die zugleich ein immer stärker boomendes Geschäftsfeld darstellt, gibt es aber auch mahnende Stimmen. Zunehmende Mediatisierung des Alltags, Gewaltdarstellungen und Suchtpotenzial beinhalten Gefahren sowohl für Kinder und Jugendliche als auch für Erwachsene.

„Internetabhängigkeit“ – darunter fällt auch das exzessive Spielen von Onlinespielen, wie Bert te Wildt in seinem aktuellen Buch „Digital Junkies“ erläutert. Der Autor ist Privatdozent und leitender Oberarzt der Medienambulanz in der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie des LWL-Universitätsklinikums Bochum.

 

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Zielfindung: Schritte vorbereiten und gehen- Zielfindung: Schritte vorbereiten und gehen -

Erstes TNT-MOVE „Motivierende Kurzintervention am Arbeitsplatz“ in Nordrhein-Westfalen

18.06.2015 RN

Motto: Vorbeugen ist besser als kündigen

Am 2. Juni qualifizierten sich erfahrene MOVE-Trainerinnen und -Trainer in der Fortbildung „Motivierende Kurzinterventionen am Arbeitsplatz“ weiter. Eine Projektgruppe entwickelte diese MOVE-Adaption über zwei Jahre und erprobte sie zuvor in mehreren Durchläufen.
Getagt wurde in der katholischen Akademie „Die Wolfsburg“ in Mülheim an der Ruhr.

MOVE als didaktisches Gesamtkonzept der MI-Vermittlung bezieht sowohl strukturelle als auch  persönliche Gegebenheiten mit ein. Dieses neue Fortbildungsangebot umfasst insgesamt drei Tage; zwei Tage als Seminar und mindestens einen “Coaching-plus-Tag“. Dieser wird - wie grundsätzlich bei MOVE, von zwei zertifizierten MOVE-Trainer/-innen durchgeführt.

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Die WHO warnt vor Tabakschmuggel- Die WHO warnt vor Tabakschmuggel -

Weltnichtrauchertag 2015: WHO und Akteure warnen vor Tabakschmuggel und E-Shisha

29.05.2015 RN

Seit 1987 nutzt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den 31. Mai, um weltweit auf die Gefahren des Rauchens, die Machenschaften der Tabakindustrie und politische Unzulänglichkeiten aufmerksam zu machen. In diesem Jahr ruft die WHO zum Kampf gegen den Tabakschmuggel auf. Der unerlaubte Handel mit Tabakprodukten untergräbt u.a. Maßnahmen wie Preis- bzw. Steuererhöhungen, was nachweislich den Tabakkonsum von Jugendlichen senkt. Billige Schmuggelzigaretten fördern das Rauchen und den Einstieg in den Tabakkonsum bei Jugendlichen. Zudem fehlen bei der Schwarzmarktware oft die geforderten Gesundheitswarnungen.
Die WHO hat als Teil des ersten weltweiten Gesundheitsabkommens ein Protokoll zur Unterbindung des unerlaubten Handels mit Tabakprodukten erstellt, das von Deutschland noch ratifiziert werden muss.

Mehr dazu: http://www.dkfz.de/de/presse

 „E-Zigaretten und E-Shishas: Chemie für die Lunge!“

Fachleute befürchten zudem, dass ein aktueller Trend die bisherigen Präventionserfolge bremsen könnte:
Immer häufiger konsumieren Jugendliche E-Shishas und E-Zigaretten. Jede/r zehnte Jugendliche hat schon mal E-Shisha oder E-Zigarette geraucht.
 Die Deutsche Krebshilfe und das Aktionsbündnis Nichtrauchen e.V. haben deshalb zum Weltnichtrauchertag 2015 in Deutschland das Motto „E-Zigaretten und E-Shishas: Chemie für die Lunge!“ ausgegeben.

Plakat zum Weltnichtrauchertag des Aktionsbündnis Nichtrauchen e.V.

Mehr Informationen:
Flyer des Aktionsbündnisses Nichtrauchen e.V.


Die Landesinitiative „Leben ohne Qualm“ lädt Interessierte zum Weltnichtrauchertag am 31. Mai ein, "einen loszulassen".

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