Landes­koordinierungs­stellefür Sucht­vorbeugungin NRW

Kontrast

„Rückfälle“ - ginko Stiftung für Prävention aktiv auf der DHS Fachkonferenz SUCHT 2015

15.10.2015 RN

Prävention und (Wieder-)eingliederung von Mitarbeitenden in Betriebe oder Verwaltungen standen im Mittelpunkt des Forums „Rückfälle im Betrieb“, das im Rahmen der 55. DHS Fachkonferenz zum Thema „Rückfälle“ in Münster angeboten wurde. Angesichts des hohen Interesses wurde das Forum sowohl am Vormittag durchgeführt als auch Nachmittag wiederholt. Die Referate von Dr. Hans-Jürgen Hallmann, Sabine Hoffmann und Martin Orlicek befassten sich mit den Möglichkeiten, aber auch mit den Grenzen der unterschiedlichen Wiedereingliederungsverfahren nach einer längeren Erkrankung, zu der auch eine Abhängigkeitserkrankung zu rechnen ist.

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Zigarettenqualm lagert sich in Teppichböden ab und gefährdet Babys und Kleinkinder - Zigarettenqualm lagert sich in Teppichböden ab und gefährdet Babys und Kleinkinder -

Pilot-Veranstaltung „Eltern-MOVE“ für Geburtshelfer/innen in Aachen

30.09.2015 RN

„Gerne mehr davon…“

Viel Lob ernteten Referentinnen und Veranstalter der Pilot-Veranstaltung „Eltern-MOVE – Motivierende Ansprache von Eltern am Beispiel ‚Tabak‘“. Das 3-tägige Seminar der Landesinitiative „Leben ohne Qualm“ (LOQ) fand am 27./28.08. und am 18.09.2015 in den Räumen der Suchthilfe in Aachen statt. Es richtete sich an Geburtshelfer/innen und Mitarbeitende des Arbeitsbereichs „Frühe Hilfen“.

Hintergrund

Noch immer sind fast 20% aller Neugeborenen im Mutterleib gefährlichen Raucheinflüssen ausgesetzt. Rund 60 Säuglinge versterben im Jahr am plötzlichen Kindstod, weil sie während der Schwangerschaft oder daheim Tabakrauch ausgesetzt sind.
Der „Passivrauch“, der beim Rauchen freigesetzt wird, schädigt insbesondere Säuglinge und Kinder und führt zu Wachstumsstörungen, plötzlichem Säuglingstod, Asthma, Atemwegserkrankungen, Entzündungen sowie einer allgemeinen Krankheitsanfälligkeit.

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Leitfaden zur Umsetzung einer geschlechtergerechten Sprache in der Sucht- und Drogenhilfe NRW

15.09.2015 RN

„Raucher sterben früher“, dies ist mittlerweile wissenschaftlich erwiesen. Doch sind davon nur der Raucher, also männliche Rauchende, betroffen, und rauchende Frauen nicht?
An diesem kleinen Beispiel soll deutlich werden, was es bedeutet, geschlechtergerechte Sprache auch in der Suchthilfe und -prävention zu verwenden.

Galt früher der Hinweis, Frauen seien „mitgemeint“, so haben sich mittlerweile verschiedenste Schreibweisen etabliert, um einerseits Geschlechter sichtbar zu machen oder geschlechtsneutrale Formulierungen zu finden. Dabei entstanden oftmals sperrige und schwer lesbare Satzkonstrukte.

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"High sein. Ein Aufklärungsbuch"

31.08.2015 RN

„High Sein“ lautet der Titel des Buches von Jörg Böckem, Henrik Jungaberle mit Immanuel Jorg und Julia Kluttig. Der Untertitel „Ein Aufklärungsbuch“ lässt zunächst vermuten, dass mit abschreckenden Beispielen gearbeitet wird. Doch gerade dies will das Autorenteam vermeiden und wählt einen anderen Ansatz: das Buch beschreibt die Faszination, die psychoaktive Substanzen auf manche Menschen ausübt: „Menschen nehmen Drogen, um positive Zustände zu erfahren und um negative zu vermeiden. Ist es so einfach? Ja. Funktioniert es so einfach? Nein.“

 

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Die Gruppe "groove kitchen" Finnentrop bei der Aufnahme von "Grünes Blatt"- Die Gruppe "groove kitchen" Finnentrop bei der Aufnahme von "Grünes Blatt" -

Neue Saison mit Musikvideos zur Suchtprävention gestartet

21.08.2015 AK

Am vergangenen Wochenende haben sich im Kinder-, Jugend- und Kulturhaus Finnentrop sieben Mädchen und ein Junge im Alter zwischen elf und 18 Jahren intensiv im Rahmen eines Workshops mit dem Thema Sucht auseinandergesetzt. Ziel war es, am Ende der drei Tage einen neuen Song von der Erstellung des Textes über die Auswahl der Melodien und dem Einsingen des Stückes bis hin zum finalen Videodreh alles fertigzustellen.

Das hörens- und sehenswerte Ergebnis heißt „Grünes Blatt“ und ist ab sofort auf dem YouTube-Kanal der ginko Stiftung für Prävention  oder über Suchtgeschichte.nrw.de unter Youth zu finden!

Als Gruppe nennen sich die Jugendlichen „groove kitchen Finnentrop“, sie setzen sich zusammen aus Teilnehmenden der örtlichen Gitarrengruppe und einer Musikworkshopgruppe. In ihrem Song thematisieren sie unterschiedliche Drogen und die daraus resultierenden Gefahren einer Sucht. Texte wie „Immer mehr muss es sein, immer höher immer stärker“ und „Gefangen im Teufelskreis, doch alles, alles hat seinen Preis. Es setzte ihn schachmatt. Es wendete sich das Grüne Blatt“ beschreiben eindringlich den drogenbedingten Absturz.

"groove kitchen" aus Finnentrop mit ihrem Song "Grünes Blatt"    "groove kitchen" aus Finnentrop mit ihrem Song "Grünes Blatt"

Wie bereits in den Jahren zuvor wurden die Jugendlichen bei der Songentwicklung unterstützt von Musikproduzent Sebastian Maier und dem Kameramann Jens Schilling. Im Rahmen der Landeskampagne „Sucht hat immer eine Geschichte“ haben die beiden Profis seit 2011 bereits zahlreiche eingängige Songs und damit verbunden sehenswerte Videos im Auftrag der ginko Stiftung für Prävention/Landeskoordinierungsstelle für Suchtvorbeugung in NRW produziert.

Die Termine und Orte der nächsten Musikworkshops sind:

  • 11. bis 13. September 2015 in Langenberg/Kreis Gütersloh
  • 23. bis 25. Oktober 2015 in Paderborn
  • 30. Oktober bis 01. November 2015 in Bocholt/Kreis Borken
  • 20. bis 22. November 2015 in Ahlen/Kreis Warendorf
  • 27. bis 29. November 2015 in Moers

 

Zwischen Spielspaß, Mediatisierung und Internetabhängigkeit

06.08.2015 RN

Zur Zeit läuft in Köln die Gamescom, die größte Spielemesse Europas. Tausende Begeisterte von Onlinespielen, ob Jugendliche, Erwachsene oder auch Spieleentwickler informieren sich über Trends, neue Spiele und technische Entwicklungen. Neben der Euphorie über diese beliebte Freizeitbeschäftigung, die zugleich ein immer stärker boomendes Geschäftsfeld darstellt, gibt es aber auch mahnende Stimmen. Zunehmende Mediatisierung des Alltags, Gewaltdarstellungen und Suchtpotenzial beinhalten Gefahren sowohl für Kinder und Jugendliche als auch für Erwachsene.

„Internetabhängigkeit“ – darunter fällt auch das exzessive Spielen von Onlinespielen, wie Bert te Wildt in seinem aktuellen Buch „Digital Junkies“ erläutert. Der Autor ist Privatdozent und leitender Oberarzt der Medienambulanz in der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie des LWL-Universitätsklinikums Bochum.

 

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Zielfindung: Schritte vorbereiten und gehen- Zielfindung: Schritte vorbereiten und gehen -

Erstes TNT-MOVE „Motivierende Kurzintervention am Arbeitsplatz“ in Nordrhein-Westfalen

18.06.2015 RN

Motto: Vorbeugen ist besser als kündigen

Am 2. Juni qualifizierten sich erfahrene MOVE-Trainerinnen und -Trainer in der Fortbildung „Motivierende Kurzinterventionen am Arbeitsplatz“ weiter. Eine Projektgruppe entwickelte diese MOVE-Adaption über zwei Jahre und erprobte sie zuvor in mehreren Durchläufen.
Getagt wurde in der katholischen Akademie „Die Wolfsburg“ in Mülheim an der Ruhr.

MOVE als didaktisches Gesamtkonzept der MI-Vermittlung bezieht sowohl strukturelle als auch  persönliche Gegebenheiten mit ein. Dieses neue Fortbildungsangebot umfasst insgesamt drei Tage; zwei Tage als Seminar und mindestens einen “Coaching-plus-Tag“. Dieser wird - wie grundsätzlich bei MOVE, von zwei zertifizierten MOVE-Trainer/-innen durchgeführt.

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Die WHO warnt vor Tabakschmuggel- Die WHO warnt vor Tabakschmuggel -

Weltnichtrauchertag 2015: WHO und Akteure warnen vor Tabakschmuggel und E-Shisha

29.05.2015 RN

Seit 1987 nutzt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den 31. Mai, um weltweit auf die Gefahren des Rauchens, die Machenschaften der Tabakindustrie und politische Unzulänglichkeiten aufmerksam zu machen. In diesem Jahr ruft die WHO zum Kampf gegen den Tabakschmuggel auf. Der unerlaubte Handel mit Tabakprodukten untergräbt u.a. Maßnahmen wie Preis- bzw. Steuererhöhungen, was nachweislich den Tabakkonsum von Jugendlichen senkt. Billige Schmuggelzigaretten fördern das Rauchen und den Einstieg in den Tabakkonsum bei Jugendlichen. Zudem fehlen bei der Schwarzmarktware oft die geforderten Gesundheitswarnungen.
Die WHO hat als Teil des ersten weltweiten Gesundheitsabkommens ein Protokoll zur Unterbindung des unerlaubten Handels mit Tabakprodukten erstellt, das von Deutschland noch ratifiziert werden muss.

Mehr dazu: http://www.dkfz.de/de/presse

 „E-Zigaretten und E-Shishas: Chemie für die Lunge!“

Fachleute befürchten zudem, dass ein aktueller Trend die bisherigen Präventionserfolge bremsen könnte:
Immer häufiger konsumieren Jugendliche E-Shishas und E-Zigaretten. Jede/r zehnte Jugendliche hat schon mal E-Shisha oder E-Zigarette geraucht.
 Die Deutsche Krebshilfe und das Aktionsbündnis Nichtrauchen e.V. haben deshalb zum Weltnichtrauchertag 2015 in Deutschland das Motto „E-Zigaretten und E-Shishas: Chemie für die Lunge!“ ausgegeben.

Plakat zum Weltnichtrauchertag des Aktionsbündnis Nichtrauchen e.V.

Mehr Informationen:
Flyer des Aktionsbündnisses Nichtrauchen e.V.


Die Landesinitiative „Leben ohne Qualm“ lädt Interessierte zum Weltnichtrauchertag am 31. Mai ein, "einen loszulassen".

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Eröffnungsplenum - Eröffnungsplenum -

Thema „(Über-)Leben auf der Überholspur“ zog über 240 Tagungsgäste nach Münster

04.05.2015 AK

Die achte Auflage des Kooperationstages Sucht und Drogen NRW am 29.04.2015 ist erfolgreich durchgeführt worden. Schwerpunkt der diesjährigen Veranstaltung war es, den gesellschaftlich in allen Ebenen spürbaren Leistungsdruck und seine Auswirkungen in Hinblick auf den Missbrauch von Substanzen oder aber in Bezug auf Fluchtstrategien, die suchtartigen Charakter erreichen können, zu beleuchten.

Unter den rund 240 Teilnehmenden waren unterschiedlichste Berufsgruppen vertreten wie Sozialarbeiter/innen; Psychologen/innen , Ärzte/innen, Apotheker/innen, (Heil-)Pädagogen/innen, Ergotherapeuten/innen, Erzieher/innen, Kunsttherapeuten/innen, Pflegekräfte, Psychologen/innen, Psychotherapeuten/innen und Vertreter/innen aus der Selbsthilfe.

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GLÜXXBOX NRW zum Einsatz in der Praxis bereit - rund 70 Prophylaxefachkräfte geschult

17.04.2015 AK

Über 100 der neu entwickelten GLÜXXBOXEN NRW sind über das Land NRW verteilt worden und können fortan im Rahmen der schulischen und außerschulischen Arbeit zur Suchtvorbeugung zum Einsatz kommen.
An drei jeweils eintägigen Schulungsterminen sind am 26.03., 31.03. und am 16.04.2015 insgesamt 70 Prophylaxefachkräfte für den Umgang mit der Glüxxbox qualifiziert worden.

Was enthält die Glüxxbox und wie ist sie zu nutzen?
Die Glüxxbox besteht aus sechs unterschiedlichen Modulen, die jeweils auch als Powerpoint-Präsentationen darin enthalten sind. Modul 1 informiert über Glücksspiele im Allgemeinen. In Modul 2 werden Gründe, Motive und Risikomerkmale der Glücksspielnutzung aufgezeigt. Modul 3 beschreibt die einzelnen Phasen der Entwicklung einer Glücksspielsucht. Im Modul 4 werden Zahlen und Fakten präsentiert, die insbesondere das Glücksspielverhalten von Jugendlichen berücksichtigen. Modul 5 bezieht die Mitbetroffenen mit ein, d.h. es werden Informationen darüber gegeben, was Familien und Freunde über Glücksspielsucht wissen sollten. Modul 6 enthält schließlich Hinweise für den Umgang mit Stress.

 

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