Landes­koordinierungs­stellefür Sucht­vorbeugungin NRW

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Bundesweite „Fachkonferenz zur kommunalen Alkoholprävention“

23.10.2013 RN

Vom 29. bis 30.10.2013 findet in Düsseldorf eine bundesweit ausgeschriebene Fachkonferenz zur „Kommunalen Alkoholprävention“ statt. Die von der Landeskoordinierungsstelle Suchtvorbeugung NRW / ginko Stiftung für Prävention im Auftrag der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bundesweit ausgerichtete Fachkonferenz ermöglicht einen interdisziplinären Fachaustausch zu verschiedenen Strategien der kommunalen Alkoholprävention. Den weit über einhundert Teilnehmenden, die unter anderem aus der Suchtprävention, dem öffentlichen Gesundheitswesen sowie der kommunalen Verwaltung kommen, wird an den zwei Konferenztagen eine überregionale Diskussionsplattform zum intensiven Wissens- und Erfahrungsaustausch geboten.

Die Veranstaltung ist ausgebucht.

Programm der Fachkonferenz „Kommunalen Alkoholprävention“

"New Direction"   ©Jessica Schöler/Oberberg-Aktuell- "New Direction" ©Jessica Schöler/Oberberg-Aktuell -

Aktionstage „Sucht hat immer eine Geschichte“ im Ennepe-Ruhr-Kreis und im Oberbergischen Kreis

10.10.2013 AK

Am 07. Oktober 2013 wurden im Rahmen der Landeskampagne „Sucht hat immer eine Geschichte“ gleich in zwei nordrhein-westfälischen Landkreisen Aktionstage zur Suchtvorbeugung eröffnet. Im Ennepe-Ruhr-Kreis finden diese noch bis zum 13.10.2013 statt, im Oberbergischen Kreis geht das Programm sogar noch eine Woche länger bis zum 20.10.2013.
In beiden Kreisen finden die Aktionstage 2013 bereits zum wiederholten Mal statt. Zusammen mit zahlreichen Kooperationspartnern/-innen konnte wiederum ein vielfältiges und abwechslungsreiches Programm zusammengestellt werden, das alle Altersgruppen anspricht.

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Die Crew OTM aus Meschede - Die Crew OTM aus Meschede -

Neue Videos auf YouTube-Kanal von ginko

23.09.2013 AK

Die neue Saison mit Videos im Rahmen der Landeskampagne "Sucht hat immer eine Geschichte" ist erfolgreich gestartet. Dazu finden an fünf Wochenenden im September und Oktober 2013 in Jugendfreizeiteinrichtungen in Borken, Meschede, Rheine, Mülheim und Dinslaken die Dreharbeiten statt.
Die Jugendlichen konnten dieses Mal frei wählen, welches suchtspezifische Thema sie im Song aufgreifen wollen. So gibt es nun neben dem Thema Alkohol erstmals auch ein Video zum Thema „Medienabhängigkeit“, welches die Jugendlichen zunehmend beschäftigt.
Unter professioneller Anleitung erarbeiten die engagierten und hochmotivierten Jugendlichen an jeweils einem kompletten Wochenende zunächst einen Songtext. Nachdem der Text feststeht, wählt man dazu eine geeignete, eingängige Melodie. Der Song wird dann im nächsten Schritt professionell aufgenommen. Parallel wird dazu am Drehbuch für den anschließenden Filmdreh gearbeitet.

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NRW-Landeskampagne "Sucht hat immer eine Geschichte"- NRW-Landeskampagne "Sucht hat immer eine Geschichte" -

Alkoholprävention wirkt

20.09.2013 RN

Die gute Nachricht lautet: Prävention wirkt! Dass Maßnahmen zur Alkoholprävention greifen, bestätigen die statistischen Daten der aktuellen Drogenaffinitätsstudie 2011 und des Alkoholsurveys – immer weniger Jugendliche zwischen 12 und 15 Jahren trinken Alkohol. Vor allem aber ist das Rauschtrinken bei den 12- bis 17-Jährigen – entgegen anderslautender dramatisierender Medienberichterstattung – deutlich zurückgegangen. Die Zahlen zeigen, dass sich vor allem Nachhaltigkeit auszeichnet: langfristig angelegte und passgenau auf die Zielgruppen ausgerichtete Maßnahmen wirken erfolgreich.

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Suchttherapie 3/2013- Suchttherapie 3/2013 -

Qualitätssicherung und Evidenzbasierung der Suchtprävention in Deutschland

10.09.2013 RN

 

Die Fachzeitschrift Suchttherapie widmet sich in ihrer aktuellen Ausgabe (3/2013) dem Schwerpunktthema „Qualitätssicherung und Evidenzbasierung in der Suchtprävention“.

Die verschiedenen Beiträge behandeln unter anderen die Entwicklung und den gegenwärtigen Stand der Qualitätssicherung und stellen in einem Pro und Contra unterschiedliche Positionen zur Evidenzbasierung in der Suchtprävention vor. Ferner wird die Messbarkeit erfolgreicher Alkoholprävention thematisiert sowie Forschungsbefunde zur Wirksamkeit von Verhältnis- und Verhaltensprävention im Rahmen eines Interviews erörtert.

Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Beschreibung von Bewertungs- und Klassifikationsinstrumenten für die Suchtprävention und die damit verbundenen zukünftigen Herausforderungen.

Schließlich folgen zwei Originalarbeiten zu inhaltlichen Themen: Zunächst geht es um die Empirische Qualitätssicherung in der Evaluation des Gruppenangebots „Trampolin“, das sich an Kinder aus suchtbelasteten Familien richtet. Der zweite Beitrag fokussiert auf die Analyse des Alkoholkonsums bei älteren Personen mit Migrationshintergrund.

Nähere Informationen zur Zeitschrift:

Suchttherapie. Prävention, Behandlung, wissenschaftliche Grundlagen. Ausgabe 3/2013, August 2013.

www.thieme.de/suchttherapie

Feiern ohne Filmriss- Feiern ohne Filmriss -

Sommerzeit ist Festivalzeit

23.07.2013 BB

Infocards geben Tipps fürs Feiern ohne Absturz und Filmriss

Die sommerliche Festivalzeit verheißt Sonne, Gemeinsamkeit, Musik und Spaß. Ein Teil der Besucher/-innen verbindet Festivalgefühle allerdings mit Rauscherwartungen, die nicht nur von der Musik ausgehen. Je nach individuellem Bedürfnis oder Festival-Setting spielen Alkohol, Cannabis, Pillen oder auch ein Mix dieser Rauschmittel eine große Rolle. Veranstalter/-innen, Mitarbeitende der Jugendhilfe, Rettungskräfte und auch Fachleute der Suchtprävention nutzen diese Anlässe, um vor Ort mit den Jugendlichen und jungen Erwachsenen über Nutzen und Risiken des Rauschmittelkonsums ins Gespräch zu kommen.

Ergänzendes Hilfsmittel bei Gesprächen, Infoständen und Erste-Hilfe-Zelten können gezielt und ansprechend zusammengestellte Partypacks sein: darin befinden sich z. B. Ohrenstöpsel, Kondome, Vitaminbonbons und Getränke zusammen mit Infocards zu Themen wie Cannabis, Ecstasy, Amphetaminen und Alkohol. Diese bunten und handlichen Karten geben hilfreiche Anregungen für die Festivaltage – statt des Zeigefingers mit einem Augenzwinkern. Die Infocards wurden speziell für den Einsatz bei jugendlichen Konsumenten/-innen entwickelt. Sie eignen sich sehr gut, um einen niederschwelligen Einstieg in motivierende Gespräche herzustellen, in denen der riskante Konsum von Rauschmitteln angesprochen wird. Ziel ist es einerseits, über unerwünschte Wirkungen und mögliche Schäden aufzuklären. Andererseits geben die Karten Hinweise darauf, was im Notfall zu tun ist. Die Infocards „Alkohol“ liefern z.B. Tipps für einen risikoarmen Genuss, so dass beim Feiern der Spaß im Mittelpunkt steht und nicht Filmriss, Alkoholvergiftung oder gar die Einlieferung ins Krankenhaus.

Die Infocards für Partypacks sind zu bestellen über www.ginko-stiftung.de/material.

                

12 Prophylaxefachkräfte bei der Aufsatzfortbildung Kita-MOVE- 12 Prophylaxefachkräfte bei der Aufsatzfortbildung Kita-MOVE -

Erziehungspartnerschaft – ein wichtiges Element der Suchtprävention

05.07.2013 RN

Mit der vierten Durchführung der Aufsatzfortbildung „Kita-MOVE“ für MOVE-Trainerinnen und Trainer bildete Angelika Fiedler von der ginko Stiftung zwölf Prophylaxefachkräfte aus Nordrhein-Westfalen fort.
Insgesamt kann nun in 27 Kommunen und Kreisen in Nordrhein-Westfalen Kita-MOVE für pädagogisches Fachpersonal aus dem Elementarbereich angeboten werden.

Dabei handelt es sich um ein dreitägiges Fortbildungsangebot in Gesprächsführung für Erzieherinnen und Erzieher. Oftmals haben sie es mit schwer erreichbaren Eltern mit geringer Gesprächsbereitschaft zu tun. In der MOVE-Fortbildung werden sie darin unterstützt, proaktiv auch auf solche Eltern zuzugehen und ungünstiges Erziehungsverhalten konstruktiv und frühzeitig anzusprechen. Damit wird die Erziehungspartnerschaft zwischen den Betreuerinnen und Betreuern auf der einen Seite und den Eltern auf der anderen Seite gestärkt – im Mittelpunkt steht das Wohl des Kindes und seine Entwicklung zu einer starken Persönlichkeit, die es nicht nötig hat, auf Suchtmittel zurückzugreifen.

Weitere Informationen zur Fortbildung Kita-MOVE bietet unser Faltblatt zum Download.

Hirndoping – Der große Schwindel

21.06.2013 RN

Warum nehmen gesunde Menschen Medikamente ein? Wohlbefinden, Leistungssteigerung, sportliche Fitness – die möglichen Antworten sind zahlreich. Der im Frühjahr erschienene Sammelband „Hirndoping – Der große Schwindel“ beleuchtet gesellschaftliche, ethische und medizinische Tendenzen, die im Zusammenhang mit Hirndoping sichtbar werden. Herausgegeben von Raphael Gaßmann, Manuela Merchlewicz und ginko-Mitarbeiter Armin Koeppe, vereint das Buch in seinen Beiträgen den Versuch einer Definition von Hirndoping bzw. Neuro-Enhancement mit Untersuchungen zur tatsächlichen Verbreitung des Missbrauchs von Stimulanzien.

Buchtitel Hirndoping - der große Schwindel

Raphael Gaßmann, Manuela Merchlewicz, Armin Koeppe (Hrsg.): Hirndoping – Der große Schwindel. Weinheim und Basel 2013

Drogen- und Suchtbericht 2013- Drogen- und Suchtbericht 2013 -

Drogen- und Suchtbericht 2013 neu erschienen

03.06.2013 RN

Im aktuellen Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung zeichnet sich ein positiver Trend ab: Jugendliche konsumieren weniger Alkohol, Tabak und Cannabis.

Bei den 12- bis 17-Jährigen ist der regelmäßige Alkoholkonsum nach der aktuellsten Studie der BZgA seit 2001 von 17,9 % auf 14,2 % (2011) zurückgegangen. Der Tabakkonsum hat sich bei den Jugendlichen innerhalb von zehn Jahren sogar mehr als halbiert (27,5 % auf 11,7 %) und der Cannabiskonsum ist ebenfalls weiter rückläufig, von 9,2 % auf 4,6 %.

Allerdings gibt es nach wie vor einen riskanten Konsum von Rauschmitteln. Dieser findet sich in allen Altersgruppen. So stieg die Zahl der 10- bis 20-Jährigen, die mit einer Alkoholvergiftung in die Klinik gebracht wurden, um 354 auf zuletzt 26 349 im Jahr 2011. Erstmals überstieg die Zahl der Mädchen und Frauen mit 10 092 Fällen die Zehntausender-Marke. Mit 3,8 Prozent stark gestiegen ist das Problem bei 10- bis 15-jährigen Jungen, wobei der riskante Alkoholkonsum bei den 18-bis 29-Jährigen besonders hoch ist. Bei den Frauen liegt er bei 32,4 % und bei den Männern bei 44,6 %.

Auch der Tabakkonsum Erwachsener ist nach wie vor hoch. Nach der neuesten Studie des RKI rauchen 29, 7 % der 18- bis 79-Jährigen; 23,7 % von ihnen rauchen täglich und 6 % gelegentlich. Männer rauchen mit 32,6% häufiger im Vergleich zu den Frauen, die zu 27 % täglich oder gelegentlich rauchen.

Probleme bereiten dem Suchtbericht zufolge auch die jugendlichen männliche Automatenspieler sowie die Gruppe der 14- bis 24-jährigen Onlinespieler. Sie gelten ebenfalls als Risikogruppe.

Auch das Auftauchen immer neuer Designerdrogen wird als Problem gesehen. Auf 237 neue Designerdrogen stießen die Behörden in der EU laut der EU-Stelle EBDD zwischen 2005 und 2012; zuletzt alle fünf Tage auf eine neue, wie die EBDD schon mitgeteilt hatte.

www.drogenbeauftragte.de             http://www.europarl.europa.eu

Zum Download:
Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung 2013
Europäischer Drogenbericht 2013

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