Kratom

Die ovalen, etwa 12 cm langen Blätter des in Südostasien beheimateten Kratom-Baumes - auch bekannt unter Biak, Gratom, Biak-Biak, Katawn, Krton, Mabog, Mambog oder Mitragyne - enthalten das psychoaktive Mitragynin, ein Halb-Alkaloid, das chemisch mit Psilocybin verwandt ist.
In Thailand wird Kratom traditionell u.a. zur Behandlung von Durchfall, aber auch aufgrund seiner aphrodisierenden Wirkung verwendet.

Wirkung und Gefahren

Die getrockneten Blätter des Baums werden geraucht, gekaut oder zu einem Extrakt namens "kratom" bzw. "mambog" verarbeitet, welcher getrunken werden kann. Auch die frischen Blätter können gekaut werden.
Die Wirkung von Kratom ist sehr unterschiedlich und im Vergleich zu anderen Substanzen paradox: während geringe Dosen stimulierend und euphorisch wirken, sind höhere Dosen eher beruhigend und dämpfend. In seiner dämpfenden Wirkung kann es mit Opium verglichen werden.
Die Wirkung setzt beim Kauen einiger Blätter innerhalb von 10 Minuten ein und hält bis zu eineinhalb Stunden an. Das Kauen großer Mengen, etwa 10-25 Gramm der getrockneten Blätter, führen zu einem bis zu 6 Stunden andauernden traumähnlichen Zustand.
Nebenwirkungen des Kratomkonsums sind u.a. Übelkeit, Erbrechen, Mundtrockenheit, erhöhter Harndrang, Appetitverlust und Verstopfung.

Abhängigkeit

Bei dauerhaftem (exzessivem) Konsum kann sich schnell eine körperliche Abhängigkeit, vereinzelt auch psychische Veränderungen entwickeln, die bei Abstinenz mit Entzugserscheinungen verbunden sind. Diese ähneln dem eines Opiat- bzw. Opioid-Entzugs. Gewichtsverlust, dunkle Pigmentierungen im Gesicht sowie starke Müdigkeit und Erschöpfung können außerdem auftreten. Je nach Abhängigkeit klingen diese Symptome nach ca. 4 bis 7 Tagen vollständig ab.
Der Wirkstoff Mitragynin zeigt auch in hohen Dosierungen kaum toxische Effekte. Gesundheitliche Risiken und Langzeitfolgen von Kratom sind kaum erforscht.

In Deutschland wird Kratom in Onlineshops als "Legal High" angeboten. Es untersteht derzeit nicht dem Betäubungsmittelgesetz.
Generell gibt es keine Sicherheit über tatsächlich in den Produkten enthaltene Substanzen, somit besteht beim Konsum ein unkalkulierbares Risiko. Überdosierungen durch Mischkonsum haben bereits zu Todesfällen geführt.
In Thailand, Myanmar, Malaysia, Vietnam, Australien u.a. Ländern ist Kratom verboten (vgl. mindzone.info; drugcom.de).

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