Stiftung

Die ginko Stiftung für Prävention ist Träger der Landesfachstelle Prävention der Suchtkooperation NRW sowie einer kombinierten Jugendberatungs- und Fachstelle für Suchtvorbeugung in Mülheim an der Ruhr und existiert seit 2007. 

Die ginko Stiftung für Prävention ist eine operative Stiftung. Das heißt zur Erfüllung ihres Stiftungszwecks führt sie selbst Projekte und Kampagnen durch. Darüber hinaus ist sie eine mit öffentlichen Mitteln geförderte Einrichtung, die auch auf Spenden angewiesen ist.

Sie wurde bereits 1979 als Gesprächs-, Informations- und Kontaktzentrum gegründet mit dem Ziel, Kinder und Jugendliche bei Schwierigkeiten und Konflikten zu unterstützen sowie die Entwicklung von Substanzgebrauchsstörungen zu verhindern.

Unser interdisziplinäres Team von aktuell 14 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern setzt zahlreiche Präventionsprojekte sowohl im kommunalen Bereich als auch auf Landes- und Bundesebene um und berät Fachkräfte und Betroffene.

Aufgaben

Die Entwicklung persönlicher Kompetenzen wie Konflikt-, Leistungs- und Belastungsfähigkeit, Kreativität und Durchhaltevermögen bieten die Grundlage für ein suchtfreies Leben.
Die ginko Stiftung für Prävention trägt durch ihre Arbeit dazu bei, diese Kompetenzen zu entwickeln. Sie ist im Elementarbereich, Schulen, Familienbildung, Betrieben, der beruflichen Aus- und Weiterbildung, sowie dem Seniorenbereich tätig, entwickelt Materialien und Konzepte und berät individuell.

Kuratorium

Andrea Laubenstein

ist Rechtsanwältin und Notarin in Mülheim an der Ruhr und engagiert sich in zahlreichen sozialen Projekten.
Seit vielen Jahren ist sie ehrenamtlich für das ginko tätig, zunächst als Vorsitzende des Fördervereins des ginko e.V. Mülheim an der Ruhr und seit 2007 als Kuratoriumsvorsitzende der ginko Stiftung für Prävention.

"Suchtprävention spielt in allen Altersgruppen und Lebenslagen eine wichtige Rolle, denn vom Genuss zum Missbrauch oder gar zur Sucht ist es ein langer Weg. In diesen Prozess frühzeitig einzugreifen mit Hilfe präventiver Maßnahmen kann den Betroffenen viel Leid ersparen und ihnen ein gesundes Leben ermöglichen. Hinter dieser wichtigen Aufgabe stehe ich gerne mit meinem Namen."

 

Dorothee Dahms

Die Familie Grossmann-Hensel begleitet und unterstützt das ginko seit seiner Gründung. Dorothee Dahms setzt diese Tradition in zweiter Generation fort.
Neben ihrem langjährigen ehrenamtlichen Engagement für die ginko Stiftung für Prävention gehört sie seit 2008 dem Kuratorium an.

"In unserer Familie wird ehrenamtliches Engagement großgeschrieben. Gerne setze ich die Arbeit meiner Mutter, Ellen Grossmann-Hensel, fort, die das ginko mitbegründet und seitdem auf vielen Ebenen unterstützt hat. Die suchtpräventive Arbeit der ginko Stiftung für Prävention ist in Mülheim fest etabliert und leistet einen wertvollen Beitrag vor Ort in Kindergärten, Schulen und Betrieben."

Reinhard Esser

ist Rechtsanwalt und selbstständiger Unternehmer im internationalen Finanzierungsbereich (Leasing) mit Schwerpunkten in den USA, Russland und Spanien.
Er beteiligt sich persönlich an verschiedenen sozialen Projekten in Südamerika. Dem ginko ist er seit vielen Jahren ehrenamtlich verbunden, seit 2008 als Mitglied im Kuratorium der ginko Stiftung für Prävention.

"Ich engagiere mich gerne für die Suchtprävention, da unsere Arbeit Kindern und Jugendlichen Orientierung gibt. Auf dem Weg zum Erwachsenwerden begegnen sie vielen Herausforderungen, Fragen und Versuchungen. 'Komasaufen', Kiffen oder Computerspiele ohne Ende lösen keine Probleme, sondern schaffen nur neue. Die ginko Stiftung für Prävention bietet Betroffenen Hilfestellungen und Anregungen, ihr Leben suchtfrei zu meistern und dies erfordert unsere Unterstützung."

Dr. Hans-Jürgen Hallmann

ist Diplom-Pädagoge und war seit der Gründung der Einrichtung zunächst als pädagogischer Mitarbeiter und später als Vorstand der ginko Stiftung für Prävention sowie als Landeskoordinator für die Suchtprävention in NRW tätig.
Vor seinem Einstieg in die Gründungsphase des ginko e.V. arbeitete er als Berater in einer Drogenberatungsstelle in Duisburg. Neben seinem Aufgabenfeld im ginko nahm er auch Lehrtätigkeiten im Bereich Suchtprävention u.a. an der Universität Duisburg-Essen und an der Katho Köln wahr. Mit Eintritt in den Ruhestand wechselte er ins Kuratorium der Stiftung.

"Es ist wissenschaftlich belegt, dass Abschreckung und reine Informationsvermittlung über Suchtstoffe nicht geeignet sind, einer Suchterkrankung vorzubeugen. Wirksame Suchtprävention setzt vielmehr an den tieferen Ursachen einer Suchtentwicklung an, fördert die persönlichen Handlungskompetenzen und muss frühzeitig ansetzen, kontinuierlich stattfinden und langfristig angelegt sein. Dies in den unterschiedlichen Lebensbereichen zu vermitteln und Menschen dabei zu unterstützen ein suchtfreies Leben zu führen, habe ich als eine zentrale Aufgabe in meiner langjährigen Tätigkeit im ginko angesehen."

Stephan Lange

ist Wirtschaftsprüfer und Steuerberater.
Sein soziales Engagement betrifft vor allem die Unterstützung verschiedener Projekte in Mülheim an der Ruhr. Seit 2023 ist er Mitglied im Kuratorium der ginko Stiftung für Prävention.

"Kinder und Jugendliche sind heute durch den geänderten Lebenswandel und auch durch soziale Medien und den damit verbundenen negativen Begleiterscheinungen sehr viel stärker als früher gefährdet. Hier müssen wir als Gesellschaft ansetzen und diesen Personengruppen Halt und Orientierung geben. Das funktioniert vor allem durch Aufklärung und Prävention. Dazu leistet die ginko Stiftung für Prävention einen wichtigen Beitrag."

Kontakt

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Rufen Sie uns gerne an oder schreiben Sie uns bei Fragen zu unseren Angeboten, zur Beratung oder Terminvereinbarung.
Öffnungszeiten: montags bis freitags von 09:00 bis 15:00 Uhr und nach Vereinbarung

Kaiserstraße 90
45468 Mülheim an der Ruhr

Tel.: 0208 30069-31
E-Mail: 696E666F4067696E6B6F2D7374696674756E672E6465

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So finden Sie uns

Mit dem Auto

Aus Düsseldorf: Auf der A 52 in Richtung Essen fahren Sie bis zum Breitscheider Kreuz und dort auf die A3 in Richtung Köln/Oberhausen. Folgen Sie der Beschilderung A52/Essen/Ratingen-Breitscheid. Nehmen Sie die Ausfahrt 25/Breitscheid und fahren Sie Richtung Ratingen/Breitscheid/Mülheim a.d.R.-Süd. Halten Sie sich an der Gabelung links und folgen der B1 in Richtung Mülheim a.d.R./Breitscheid-Nord. Dann biegen Sie links in die Kölner Straße/B1 ab. Folgen Sie der Straße immer weiter geradeaus auf die Obere Saarlandstraße den Berg hoch.

Nach ca. 8 km biegen Sie hinter der Aral-Tankstelle (rechte Seite) links ab auf den Werdener Weg Richtung Stadtmitte, der in die Kaiserstraße übergeht.

Links der Schienen befindet sich die ginko Stiftung für Prävention, schräg gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd mit Schwimmbad, Sporthalle sowie großem Parkplatz, auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet sich auf der Kaiserstraße 90 die ginko Stiftung für Prävention.

Aus Essen: Von der A 40 nehmen Sie die Ausfahrt 19 Mülheim-Zentrum/Heißen und fahren ca. 5 km immer geradeaus auf der Essener Straße/B1 in Richtung MH-Zentrum bis zur Ampelkreuzung. Dort biegen Sie links in die Kaiserstraße ab, die Sie knapp 1 km hochfahren. Auf der rechten Seite befindet sich die ginko Stiftung für Prävention, schräg gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd mit Schwimmbad, Sporthalle sowie großem Parkplatz. Um dort zu parken, wenden Sie links an der nächsten Ampelkreuzung in die Gegenrichtung (über die Schienen). 

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Der Hauptbahnhof Mülheim ist mit mehreren RE, RB und S-Bahnen erreichbar. Von dort können Sie zu Fuß laufen oder die Straßenbahn 112 nehmen.

Zu Fuß: Dauer ca. 12 Minuten: Sie gehen durch das angrenzende Einkaufzentrum (Forum) hindurch bis zum Ende (Woolworth). Hier nehmen Sie die Treppe nach unten, gehen geradeaus und kommen durch das Gebäude auf den Kaiserplatz. Hier überqueren Sie die Straße (zwei Ampeln). Ab hier laufen Sie parallel der Schienen die Kaiserstraße immer weiter hinauf, auf der rechten Seite befindet sich die ginko Stiftung für Prävention - Hausnummer 90 - schräg gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd.

Mit der Straßenbahn: Zu Fuß bis zum Kaiserplatz. Dort nehmen Sie an der "Haltestelle Kaiserplatz" die Straßenbahn-Linie 112 Richtung "Hauptfriedhof". Nach zwei Haltestellen steigen Sie am "Sportzentrum Süd" aus. In Fahrtrichtung rechts 60 Meter die Straße wieder herunter finden Sie die ginko Stiftung für Prävention gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd.

Hier können Sie die Wegbeschreibung  herunterladen.