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Ecstasy

Ecstasy ist eine chemisch hergestellte weiße, geruchlose Substanz (3,4­Methylendioxy­N­Methylamphetamin, kurz MDMA). Ecstasy wird auch als Adam, XTC, E oder Emphaty bezeichnet und zählt zu den Designerdrogen.

Die US-amerikanischen Chemiker Alexander Shulgin und David Nichols beschrieben 1978 erstmals die psychoaktive Wirkung von MDMA in einem Fachartikel. MDMA selbst wurde ursprünglich um 1912 von der deutschen Firma Merck patentiert, die nach einer Substanz zum Blutstillen geforscht hat. MDMA wurde jedoch nie als Medikament vermarktet.

MDMA sowie die meisten anderen unter dem Namen Ecstasy angebotenen Substanzen sind illegale Drogen, deren Herstellung und Handel in Deutschland verboten sind. Vertrieben werden sie überwiegend in Tabletten, aber auch in Kapselform.

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Droge der "Technoszene"

Ecstasy als Droge hat ihren Ursprung in den späten 1980er-Jahren in den USA. Mit dem Boom der Technopartys (Raves) in den 1990er-Jahren stieg die Verbreitung der Partydroge Ecstasy. Diese Partys ziehen sich häufig über das ganze Wochenende hin. Dabei geben sich die tanzenden Fans über einen langen Zeitraum ganz dem Rhythmus der Musik hin. Dies erfordert die volle körperliche Leistungsfähigkeit, die dann häufig durch den Konsum einer Droge gesteigert werden soll. Zudem kann durch Ecstasy das rauschhafte Erlebnis einer Nacht in der Disco intensiviert werden. Weil Ecstasy angeblich den Zugang zu Gefühlen erleichtert, wird es in der Szene auch als "Herzöffner" bezeichnet.


Wirkung

Die Wirkung von Ecstasy auf das Gehirn und Nervensystem beginnt nach etwa 20 bis 60 Minuten. Es beeinflusst die körperlichen Funktionen, das Denken sowie die Wahrnehmung der Umgebung.

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Akute Gefahren durch Mischungen unterschiedlicher Substanzen

Ecstasy ist eine illegale Droge. Die Pillen werden in illegalen Laboren hergestellt und auf dem Schwarzmarkt verkauft.
Mehr noch als bei anderen Drogen besteht die Gefahr, dass dem Stoff weitere gefährliche Substanzen zugefügt werden.

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