Hart am Limit

HaLT – Hart am Limit ist ein kommunales Alkoholpräventionsprogramm für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Es wird durch das GKV-Bündnis für Gesundheit auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene unterstützt. Es wurde gemeinsam mit Praktiker:innen aus ganz Deutschland entwickelt und hat sich inzwischen bundesweit an mehr als 150 Standorten etabliert.

Schutz von Kindern und Jugendlichen

HaLT will junge Menschen früh und schnell an den relevanten Schnittstellen erreichen und mit verhaltens- und verhältnispräventiven Interventionen und Angeboten vor riskantem und gesundheitsgefährdendem Alkoholkonsum schützen.

Um dieses Ziel zu erreichen, wenden sich die Angebote des Programms direkt an die Jugendlichen und ihre Eltern, aber auch an Multiplikator:innen wie z. B. Lehrer:innen oder Trainer:innen.

Ziel: Schutz von Kindern und Jugendlichen vor riskantem und die Gesundheit gefährdendem Alkoholkonsum.

Schwerpunkt: Information, Beratung und Schulung von Jugendlichen und Erwachsenen zum Thema Jugendschutz und verantwortungsvollem Umgang mit Alkohol.

Zwei Programmbausteine

HaLT besteht aus den zwei Programmbereichen HaLT-reaktiv und HaLT-proaktiv mit unterschiedlichem Fokus.

HaLT-REAKTIV

Dieser Programmbereich „reagiert“, wenn Kinder oder Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert werden. HaLT-reaktiv bietet Sofort-Hilfe für Jugendliche und ihre Eltern: Information, Beratung und bei Bedarf weiterführende Hilfen.

Ziele:

  • Reflexion der Geschehnisse und Auseinandersetzung mit dem riskanten Alkoholkonsum
  • Bewusstsein schaffen für die Nachteile eines riskanten Umgangs mit Alkohol
  • Erarbeiten von Strategien zum verantwortungsvollen Alkoholkonsum
  • Stärkung der persönlichen Eigenverantwortung

HaLT-PROAKTIV

Dieser Programmbereich engagiert sich für

  • die Einhaltung des Jugendschutzgesetzes,
  • vorbildliches Verhalten von Erwachsenen,
  • Sensibilisierung der Öffentlichkeit und
  • eine Kultur des Hinsehens.

HaLT-proaktiv bietet Schulungen und Workshops zum Thema Jugendschutz an, z.B. für Vereine, Schulen, Verkaufspersonal in der Gastronomie, und stellt Informationsmaterialien zur Verfügung: Handreichungen, Leitfäden, Plakate, Flyer.

Landeskoordination NRW

Seit 2019 wird die Umsetzung des HaLT-Programms durch das GKV-Bündnis für Gesundheit mit Mitteln der gesetzlichen Krankenkassen nach § 20a SGB V unterstützt. Aktuell werden 12 Standorte hierüber finanziert. Weitere Orte bieten HaLT vor Ort über kommunale Mittel finanziert an. Insgesamt gibt es 21 unterschiedlich aktive HaLT-Standorte in Nordrhein-Westfalen.

Die Landeskoordinierung des HaLT-Programms in NRW wird im Auftrag der ginko Stiftung für Prävention von der Niedersächsischen Landesstelle für Suchtfragen durchgeführt, die auch das Programm in Niedersachsen koordiniert.

Die fachliche Begleitung der HaLT-Standorte in NRW beinhaltet u.a. folgende Aktivitäten:

  • Beratung der Standorte in Bezug auf die Förderphase III
  • Koordinierung der Qualitätsentwicklung in NRW und Beratung der Standorte in Fragen der Qualitätssicherung und -entwicklung
  • Unterstützung der Standorte bei der Umsetzung von HaLT
  • Austausch zu Hindernissen, der fördernden Faktoren und Good Practice
  • Organisation und Durchführung von jährlich zwei Landesnetzwerktreffen in Mülheim  und Re-Zertifizierungsschulungen der NRW-Standorte
  • Mitwirkung im HaLT-Bundesnetzwerk
  • Abstimmung mit den Kooperationspartner:innen (z.B. GKV) sowie dem HaLT-Service-Center

Kontakt

Andrea Beltrop, Landeskoordinatorin HaLT in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen
Niedersächsische Landesstelle für Suchtfragen (NLS)
Grupenstraße 4
30159 Hannover
E-Mail: 62656C74726F70406E6C732D6F6E6C696E652E6465
Tel. 0511 626266-19

Bundesweites Netzwerk: https://www.halt.de/

Kontakt

Haben Sie Fragen?

Rufen Sie uns gerne an oder schreiben Sie uns bei Fragen zu unseren Angeboten, zur Beratung oder Terminvereinbarung.
Öffnungszeiten: montags bis freitags von 09:00 bis 15:00 Uhr und nach Vereinbarung

Kaiserstraße 90
45468 Mülheim an der Ruhr

Tel.: 0208 30069-31
E-Mail: 696E666F4067696E6B6F2D7374696674756E672E6465

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So finden Sie uns

Mit dem Auto

Aus Düsseldorf: Auf der A 52 in Richtung Essen fahren Sie bis zum Breitscheider Kreuz und dort auf die A3 in Richtung Köln/Oberhausen. Folgen Sie der Beschilderung A52/Essen/Ratingen-Breitscheid. Nehmen Sie die Ausfahrt 25/Breitscheid und fahren Sie Richtung Ratingen/Breitscheid/Mülheim a.d.R.-Süd. Halten Sie sich an der Gabelung links und folgen der B1 in Richtung Mülheim a.d.R./Breitscheid-Nord. Dann biegen Sie links in die Kölner Straße/B1 ab. Folgen Sie der Straße immer weiter geradeaus auf die Obere Saarlandstraße den Berg hoch.

Nach ca. 8 km biegen Sie hinter der Aral-Tankstelle (rechte Seite) links ab auf den Werdener Weg Richtung Stadtmitte, der in die Kaiserstraße übergeht.

Links der Schienen befindet sich die ginko Stiftung für Prävention, schräg gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd mit Schwimmbad, Sporthalle sowie großem Parkplatz, auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet sich auf der Kaiserstraße 90 die ginko Stiftung für Prävention.

Aus Essen: Von der A 40 nehmen Sie die Ausfahrt 19 Mülheim-Zentrum/Heißen und fahren ca. 5 km immer geradeaus auf der Essener Straße/B1 in Richtung MH-Zentrum bis zur Ampelkreuzung. Dort biegen Sie links in die Kaiserstraße ab, die Sie knapp 1 km hochfahren. Auf der rechten Seite befindet sich die ginko Stiftung für Prävention, schräg gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd mit Schwimmbad, Sporthalle sowie großem Parkplatz. Um dort zu parken, wenden Sie links an der nächsten Ampelkreuzung in die Gegenrichtung (über die Schienen). 

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Der Hauptbahnhof Mülheim ist mit mehreren RE, RB und S-Bahnen erreichbar. Von dort können Sie zu Fuß laufen oder die Straßenbahn 112 nehmen.

Zu Fuß: Dauer ca. 12 Minuten: Sie gehen durch das angrenzende Einkaufzentrum (Forum) hindurch bis zum Ende (Woolworth). Hier nehmen Sie die Treppe nach unten, gehen geradeaus und kommen durch das Gebäude auf den Kaiserplatz. Hier überqueren Sie die Straße (zwei Ampeln). Ab hier laufen Sie parallel der Schienen die Kaiserstraße immer weiter hinauf, auf der rechten Seite befindet sich die ginko Stiftung für Prävention - Hausnummer 90 - schräg gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd.

Mit der Straßenbahn: Zu Fuß bis zum Kaiserplatz. Dort nehmen Sie an der "Haltestelle Kaiserplatz" die Straßenbahn-Linie 112 Richtung "Hauptfriedhof". Nach zwei Haltestellen steigen Sie am "Sportzentrum Süd" aus. In Fahrtrichtung rechts 60 Meter die Straße wieder herunter finden Sie die ginko Stiftung für Prävention gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd.

Hier können Sie die Wegbeschreibung  herunterladen.