Weiterentwicklung des Landesprogramms KIPS Prävention NRW

für Kinder psychisch kranker und suchtkranker Eltern
10.03.2026

Das Landesprogramm „KIPS Prävention NRW – Kinder psychisch kranker und suchtkranker Eltern stärken“ startet in eine vierjährige Weiterentwicklungsphase (2025–2029). Gefördert wird es gemeinsam vom GKV-Bündnis für Gesundheit in NRW und dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS NRW). Die Landesfachstelle Familie, Geschlechtervielfalt und Sucht BELLA DONNA in Essen übernimmt die fachliche Begleitung und Koordination.

Ziel ist es, die Lebenslagen von Familien mit psychischen Erkrankungen oder Suchterkrankungen eines Elternteils nachhaltig zu verbessern – mit einem klaren Fokus auf das gesamte Familiensystem. KIPS Prävention NRW bietet landesweit Präventionsgruppen, in denen Kinder und Jugendliche altersgerecht begleitet und in ihrer Resilienz gestärkt werden.

Neu

Lebenswelt Kita im Fokus

Künftig wird die Lebenswelt Kita stärker einbezogen: NRW-weit werden Fortbildungen zu Resilienzstärkung und Basiswissen Sucht angeboten, um Fachkräfte frühzeitig zu sensibilisieren und zu schulen.

Familienorientierung als Leitgedanke

Die neue Förderperiode erweitert den bisherigen Kinderfokus hin zu einer ganzheitlichen Familienperspektive. Eltern, Geschwister und weitere Bezugspersonen werden stärker einbezogen, um Beziehungen zu stärken, das Verständnis für die Erkrankung zu erhöhen und die familiäre Resilienz zu fördern.

Stimmen zum Programm

Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen: „Wir wollen die Prävention und Gesundheitsförderung von Kindern, die in besonders belasteten Familien aufwachsen, langfristig und kontinuierlich verbessern. Das Landesprogramm ‚KIPS Prävention NRW: Kinder psychisch kranker und suchtkranker Eltern stärken` hat sich in diesem Zusammenhang etabliert und stellt ein wichtiges Unterstützungsangebot dar. Das Landesprogramm ist dabei bundesweit Vorreiter. Daher ist es nun der richtige Schritt, das Programm weiterzuentwickeln.“

Michaela Gerritzen, Leitung der Landesfachstelle BELLA DONNA:„Mit KIPS Prävention NRW schaffen wir sichere, niedrigschwellige Räume, in denen Kinder und Eltern frühzeitig Unterstützung erfahren. Die neue Förderphase ermöglicht es, Angebote noch stärker familienorientiert auszurichten und Fachkräfte landesweit zu vernetzen.“

Sven Sassen, Leitung der Geschäftsstelle des GKV-Bündnis für Gesundheit NRW:„Das Programm verbindet Prävention, Familienorientierung und kommunale Verantwortung. Wir unterstützen Strukturen, die über die Projektlaufzeit hinauswirken und in die kommunale Gesundheitsförderung integriert werden können.“

Fortführung und Weiterentwicklung

Die neue Förderphase knüpft an die erfolgreiche Arbeit seit 2020 an und setzt folgende Schwerpunkte:

  • familienorientierte Gruppen- und Beratungsangebote
  • stärkere Vernetzung zwischen Jugendhilfe, Suchthilfe und Gesundheitswesen
  • Qualifizierungs- und Unterstützungsangebote für Fachkräfte
  • standardisierte Qualitäts- und Evaluationsprozesse
  • Fortbildungen in der Lebenswelt Kita zur Resilienzstärkung, inkl. pädagogischer Methoden, Basiswissen zu Sucht und psychischen Erkrankungen sowie Hinweisen zu Elterngesprächen

Ziel ist es, KIPS Prävention NRW langfristig als festen Bestandteil einer kommunal verankerten Präventionslandschaft in Nordrhein-Westfalen zu etablieren.

KIPS Prävention NRW wird seit 2020 umgesetzt und richtet sich an Kinder psychisch kranker und suchtkranker Eltern. Das Programm ist an zahlreichen Standorten in Nordrhein-Westfalen etabliert und trägt dazu bei, Kinder zu stärken, Familien zu entlasten und Fachkräfte zu vernetzen. Die Landesfachstelle Familie, Geschlechtervielfalt und Sucht BELLA DONNA der Suchtkooperation NRW in Essen übernimmt Programmsteuerung, Koordination sowie fachliche Beratung und Fortbildung der Projektstandorte.

Weitere Informationen

www.kips.nrw

Kontakt

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Rufen Sie uns gerne an oder schreiben Sie uns bei Fragen zu unseren Angeboten, zur Beratung oder Terminvereinbarung.
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So finden Sie uns

Mit dem Auto

Aus Düsseldorf: Auf der A 52 in Richtung Essen fahren Sie bis zum Breitscheider Kreuz und dort auf die A3 in Richtung Köln/Oberhausen. Folgen Sie der Beschilderung A52/Essen/Ratingen-Breitscheid. Nehmen Sie die Ausfahrt 25/Breitscheid und fahren Sie Richtung Ratingen/Breitscheid/Mülheim a.d.R.-Süd. Halten Sie sich an der Gabelung links und folgen der B1 in Richtung Mülheim a.d.R./Breitscheid-Nord. Dann biegen Sie links in die Kölner Straße/B1 ab. Folgen Sie der Straße immer weiter geradeaus auf die Obere Saarlandstraße den Berg hoch.

Nach ca. 8 km biegen Sie hinter der Aral-Tankstelle (rechte Seite) links ab auf den Werdener Weg Richtung Stadtmitte, der in die Kaiserstraße übergeht.

Links der Schienen befindet sich die ginko Stiftung für Prävention, schräg gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd mit Schwimmbad, Sporthalle sowie großem Parkplatz, auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet sich auf der Kaiserstraße 90 die ginko Stiftung für Prävention.

Aus Essen: Von der A 40 nehmen Sie die Ausfahrt 19 Mülheim-Zentrum/Heißen und fahren ca. 5 km immer geradeaus auf der Essener Straße/B1 in Richtung MH-Zentrum bis zur Ampelkreuzung. Dort biegen Sie links in die Kaiserstraße ab, die Sie knapp 1 km hochfahren. Auf der rechten Seite befindet sich die ginko Stiftung für Prävention, schräg gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd mit Schwimmbad, Sporthalle sowie großem Parkplatz. Um dort zu parken, wenden Sie links an der nächsten Ampelkreuzung in die Gegenrichtung (über die Schienen). 

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Der Hauptbahnhof Mülheim ist mit mehreren RE, RB und S-Bahnen erreichbar. Von dort können Sie zu Fuß laufen oder die Straßenbahn 112 nehmen.

Zu Fuß: Dauer ca. 12 Minuten: Sie gehen durch das angrenzende Einkaufzentrum (Forum) hindurch bis zum Ende (Woolworth). Hier nehmen Sie die Treppe nach unten, gehen geradeaus und kommen durch das Gebäude auf den Kaiserplatz. Hier überqueren Sie die Straße (zwei Ampeln). Ab hier laufen Sie parallel der Schienen die Kaiserstraße immer weiter hinauf, auf der rechten Seite befindet sich die ginko Stiftung für Prävention - Hausnummer 90 - schräg gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd.

Mit der Straßenbahn: Zu Fuß bis zum Kaiserplatz. Dort nehmen Sie an der "Haltestelle Kaiserplatz" die Straßenbahn-Linie 112 Richtung "Hauptfriedhof". Nach zwei Haltestellen steigen Sie am "Sportzentrum Süd" aus. In Fahrtrichtung rechts 60 Meter die Straße wieder herunter finden Sie die ginko Stiftung für Prävention gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd.

Hier können Sie die Wegbeschreibung  herunterladen.