16 neue FREUNDE-Trainer:innen in NRW

23.02.2026

Vom 18. bis 20. Februar fand in Mülheim an der Ruhr eine neue FREUNDE-Trainer:innen-Schulung mit 16 Präventionsfachkräften statt. Die Landesfachstelle Prävention NRW koordiniert das Programm für Sucht- und Gewaltprävention in Kitas landesweit. Die Meldungen über Gewalt in nordrhein-westfälischen Kitas sind in den vergangenen zwölf Monaten stark gestiegen. Diese Entwicklung zeigt: Lebenskompetenzen und Gewaltprävention müssen früher und konsequenter in den Fokus rücken. Hier setzt das Präventionsprogramm FREUNDE an und unterstützt Erzieher:innen mit praxistauglichen Methoden.

Kitas sind zentrale Lernorte für Kinder. Dort machen sie täglich Erfahrungen mit Gleichaltrigen, lernen, Gefühle auszudrücken, Konflikte zu lösen und Regeln zu akzeptieren. Doch vielerorts geraten Einrichtungen an ihre Grenzen: Personalmangel, gekürzte Ressourcen für qualitativ hochwertige Betreuung und anhaltende Überbelegung erhöhen den Druck im System – mit Folgen für das Miteinander der Kinder. Aggressives Verhalten nimmt zu.

„Auch die Kleinsten können eine konstruktive Streitkultur lernen“, sagt Ruth Ndouop-Kalajian, Programmkoordinatorin von FREUNDE in NRW. „Statt zuzuhauen, nutzen sie im FREUNDE-Programm beispielsweise den ‚Streit-Teppich‘: Die Kinder sitzen sich gegenüber, sagen, was sie geärgert hat, hören einander zu und suchen gemeinsam nach Lösungen.“ So werden Konflikte besprechbar – und Wut verstanden. Die pädagogischen Fachkräfte werden in der Basisschulung ermutigt, den Streit-Teppich mit Vorschulkindern zu erproben. Es ist ein Prozess, den die Erwachsenen begleiten, um die Kinder zu befähigen, Gefühle und Bedürfnisse zu erkennen.

Neben der Suchtprävention liegt ein weiterer Schwerpunkt des aktuell überarbeiteten FREUNDE-Programms auf der Gewaltprävention. Beiden liegt die Förderung der Lebenskompetenzen zugrunde und bauen darauf auf. Das Programm beinhaltet auch die Reflexion eigener Erfahrungen bzw. wie sich in der Einrichtung Konsum und Gewalt zeigen können:

  • Sucht- oder psychisch kranke Eltern
  • Substanzkonsum bei pädagogischen Fachkräften, z.B. zur Stressreduktion
  • Eigene Gewalterfahrungen
  • Aggression unter den Kindern
  • Strukturelle Gewalt an Kindern in der Kita durch ungünstige Rahmenbedingungen.

Das Ausbildungsteam mit Olivia Rinz und Uwe Holdmann vermittelte in drei intensiven Fortbildungstagen die Inhalte und Umsetzungsmöglichkeiten des Programms. Zu den Praxistools zählen

  • “Mit viel Gefühl”
  • “Ein Platz zum Streiten”
  • “Wildes Spiel”
  • “Inseln der Ruhe”
  • “Selber machen”.

Ab sofort können die frisch ausgebildeten FREUNDE-Trainer:innen in ihren Kreisen und Kommunen das Programm als Basisschulungen in Kitas anbieten.

 

Mehr zum FREUNDE-Programm

Gesund aufwachsen im Rahmen der Landeskampagne "Sucht hat immer eine Geschichte":

https://www.suchtgeschichte.nrw.de/Gesund-aufwachsen/Lebenskompetenzen-foerdern

Kita-Programm FREUNDE:

https://kitaprogramm-freunde.de/

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Aus Düsseldorf: Auf der A 52 in Richtung Essen fahren Sie bis zum Breitscheider Kreuz und dort auf die A3 in Richtung Köln/Oberhausen. Folgen Sie der Beschilderung A52/Essen/Ratingen-Breitscheid. Nehmen Sie die Ausfahrt 25/Breitscheid und fahren Sie Richtung Ratingen/Breitscheid/Mülheim a.d.R.-Süd. Halten Sie sich an der Gabelung links und folgen der B1 in Richtung Mülheim a.d.R./Breitscheid-Nord. Dann biegen Sie links in die Kölner Straße/B1 ab. Folgen Sie der Straße immer weiter geradeaus auf die Obere Saarlandstraße den Berg hoch.

Nach ca. 8 km biegen Sie hinter der Aral-Tankstelle (rechte Seite) links ab auf den Werdener Weg Richtung Stadtmitte, der in die Kaiserstraße übergeht.

Links der Schienen befindet sich die ginko Stiftung für Prävention, schräg gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd mit Schwimmbad, Sporthalle sowie großem Parkplatz, auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet sich auf der Kaiserstraße 90 die ginko Stiftung für Prävention.

Aus Essen: Von der A 40 nehmen Sie die Ausfahrt 19 Mülheim-Zentrum/Heißen und fahren ca. 5 km immer geradeaus auf der Essener Straße/B1 in Richtung MH-Zentrum bis zur Ampelkreuzung. Dort biegen Sie links in die Kaiserstraße ab, die Sie knapp 1 km hochfahren. Auf der rechten Seite befindet sich die ginko Stiftung für Prävention, schräg gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd mit Schwimmbad, Sporthalle sowie großem Parkplatz. Um dort zu parken, wenden Sie links an der nächsten Ampelkreuzung in die Gegenrichtung (über die Schienen). 

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Der Hauptbahnhof Mülheim ist mit mehreren RE, RB und S-Bahnen erreichbar. Von dort können Sie zu Fuß laufen oder die Straßenbahn 112 nehmen.

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Mit der Straßenbahn: Zu Fuß bis zum Kaiserplatz. Dort nehmen Sie an der "Haltestelle Kaiserplatz" die Straßenbahn-Linie 112 Richtung "Hauptfriedhof". Nach zwei Haltestellen steigen Sie am "Sportzentrum Süd" aus. In Fahrtrichtung rechts 60 Meter die Straße wieder herunter finden Sie die ginko Stiftung für Prävention gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd.

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