Psilocybinhaltige Pilze

Pilze, die die halluzinogenen Wirkstoffe Psilocybin oder Psilocin enthalten, werden als Magische Pilze ("Magic Mushrooms"), Zauberpilze oder Schwammerl bezeichnet. Es gibt über 100 verschiedene Pilzarten mit diesen Wirkstoffen. Psilocybin sowie Psilocin unterliegen dem BtMG. Das bedeutet, dass bereits der Anbau der Pilze unter Strafe steht.

Die Azteken waren die ersten, die psilocybinhaltige Pilze sowohl zu rituellen als auch zu profanen Zwecken als Rauschdroge verwendeten. Sie nannten die Pilze Nanacatl oder Teonanacatl, was "Speise der Götter" bedeutet. Heute noch existierende Indianerstämme nutzen Pilze nur noch selten zum Rausch, mexikanische und südamerikanische Curanderas (Heilerinnen) versetzen sich mit dem Psilocybin haltigen Pilz bis heute in Trance.

Psychoaktive Pilze sind auf der ganzen Welt verbreitet, innerhalb Deutschlands bevorzugt im Spätsommer in Nadelwäldern. Hierzu gehören u.a. Kahlköpfe, Düngerlinge und Risspilze.

Die chemischen Strukturen der Hauptwirkstoffe sind eng mit denen von LSD verwandt (vgl. www.drugcom.de/drogenlexikon/psilocybin).

Die Pilze aus der Gruppe der Halluzinogene rufen im Zentralnervensystem (Pseudo-)Halluzinationen hervor. Der Wirkstoffgehalt unterliegt starken Schwankungen und ist immer abhängig von Art, Herkunft und "Alter" des Pilzes. Nach der oralen Aufnahme entsteht durch den Stoffwechsel im Körper das Abbauprodukt Psilocin, welches die halluzinogene Wirkung hervorruft.
Psilocybinhaltige Pilze werden getrocknet oder frisch konsumiert. Sie können zwar pur verzehrt werden, sind so jedoch ungenießbar, weshalb sie meist in anderer Form oder Zubereitung konsumiert werden:

  • beim Essen, z.B. als Bestandteil einer Mahlzeit,
  • beim Trinken, z.B. am Stück oder zermahlen in heißem Tee,
  • in einer Kapsel, fein gemahlen in Kapseln zum  Schlucken,
  • beim Rauchen, zerkleinert und unter den Tabak gemischt.

Wirkung und Folgen

Das Wirkspektrum hängt stark von der Dosierung, der Konsumform und der Verfassung und individuellen Erwartungshaltung der konsumierenden Personen ab. Grundsätzlich wirken "Zauberpilze" halluzinogen, d.h. sie rufen tiefgreifende Veränderungen der Wahrnehmung hervor.

Die Wirkung setzt nach 20 bis 60 Minuten ein und lässt erst nach etwa drei Stunden wieder nach, hält aber bis zu sechs Stunden an. Es beginnt mit leichter Schläfrigkeit und einem inneren Wärmegefühl. Außerdem sinkt der Blutdruck und die Pupillen weiten sich. Danach folgt eine Phase der Antriebssteigerung samt verändertem Raum-Zeitgefühl, veränderter Selbstwahrnehmung, erhöhtem Reizempfinden und optischen Halluzinationen. Aphrodisierende Wirkungen sind ebenfalls möglich. Im Gegensatz zu LSD, die als "kalte, gnadenlose Droge" beschrieben wird, wird Psilocybin als "relativ sanfte" Droge  empfunden.
Kurzzeitig können Übelkeit, Atembeschwerden, Herzrasen, Veränderungen von Puls und Blutdruck, Schweißausbrüche und Gleichgewichts- und Orientierungsstörungen auftreten. Eine besondere Gefahr stellen unkontrollierbare Angst- und Wahnvorstellungen (Horrortrips) dar, die zu riskanten Kurzschlusshandlungen führen können.

Studien belegen, dass Psilocybin zwar zu keinen ernsthaften körperlichen Komplikationen führt, die psychischen Auswirkungen können aber gravierend sein und bereits bei einmaligem Konsum kann es zu bereits latent (verborgene) vorhandenen psychischen Störungen kommen. Beschrieben wurden auch tödliche Unfälle durch riskantes Verhaltens.

Langfristiger, dauerhafter Konsum kann zur psychischen Abhängigkeit führen. Es tritt rasch eine Gewöhnung mit dem Verlangen nach immer höheren Dosen der Droge ein.

Rechtliches

Besitz, Verkauf und Herstellung von Psilocybin und psilocybinhaltigen Pilzen sind ohne Sondergenehmigung illegal. Besitz und Weitergabe mit dem Ziel, sich oder andere zu berauschen, ist ebenfalls illegal.

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