Ein buntes Programm wie hier in Mülheim bieten die Aktionen gegen Suchtmittelmissbrauch im Karneval
Ein buntes Programm wie hier in Mülheim bieten die Aktionen gegen Suchtmittelmissbrauch im Karneval
Mit der 'Rausch-Brille' werden die Wirkungen des Alkoholmissbrauchs konkret erfahrbar
Mit der "Rausch-Brille" werden die Wirkungen des Alkoholmissbrauchs konkret erfahrbar

Gemeinsam gegen Suchtmittelmissbrauch im Karneval

16.02.2007
Die Aktionen und Aktivitäten zur Suchtvorbeugung im Karneval sind landesweit deutlich erhöht worden. Sowohl in den Hochburgen des Karnevals als auch in den eher karnevalistischen Randgebieten stehen präventive Maßnahmen gegen den Alkoholmissbrauch im Mittelpunkt zahlreicher Aktionen, die gemeinsam von Prophylaxefachkräften, Jugendämtern, Gesundheitsämtern, Ordnungsämtern und Polizei durchgeführt werden.
Die zum Teil unter der Schirmherrschaft des jeweiligen Karnevalsprinzenpaars stattfindenden Aktivitäten wollen mit kreativen Elementen zur Sensibilisierung gegenüber den Risiken des Alkoholmissbrauchs beitragen und gleichzeitig Alternativen zum Alkoholkonsum bieten. Hier eine kleine Auswahl der Präventionsangebote, die unter der Federführung oder Beteiligung der örtlichen Prophylaxefachkräfte durchgeführt werden:
Unter dem Leitsatz „Tanzen ist schöner als Torkeln“ finden viele unterschiedliche Veranstaltungen und Aktionen im Kreis Warendorf, im Kreis Soest sowie in den Städten Bergisch Gladbach, Oberhausen und Hamm statt.
In Leverkusen und Mülheim stehen die suchtpräventiven Karnevalsaktionen wieder unter dem Motto „Feiern ohne Reihern“ bzw. „Feiern statt Reihern“.
„Voll ist out“ heißt die städtische Präventionskampagne in Münster, die gerade in der Karnevalszeit sowohl Veranstaltungen für Eltern als auch für Jugendliche vorsieht. Gaststätten, Handel und Gewerbe werden dabei in besonderer Weise über den Jugendschutz informiert.
Den Schwerpunkt auf den Jugendschutz legen auch die Präventionsfachkräfte in Duisburg, die sich in Kooperation mit dem Jugendamt und dem Ordnungsamt an den Karnevalstagen um alkoholisierte Kinder und Jugendliche kümmern.
Riskanter Alkoholkonsum von Kindern und Jugendlichen steht ebenfalls im Zentrum der bewährten "Safer-Suff-Aktionen" der Suchthilfe in Aachen, die am "Fettdonnerstag" ihren Höhepunkt finden.
Den Alkoholmissbrauch bei Kindern und Jugendlichen verhindern sollen ferner die Aktionen im Kreis Aachen, an der sich die Fachstelle in Eschweiler beteiligt.
Alkoholfreie Discos für den närrischen Nachwuchs werden in Arnsberg (ZERO-Party), Düren, Lindlar und Remscheid („Jecke Teens Dance“) angeboten.
In Köln hat an „Weiberfastnacht“ die vom Kölner Jugendamt und den Prophylaxefachkräften durchgeführte alkoholfreie Party „Jeck Dance“ auf dem Neumarkt bereits eine langjährige Tradition. Weitere Aktionen zur Prävention finden dort sowohl im Rahmen der Veranstaltung „Green komm – hot french carneval sunday“ als auch in der Schwulen Partyszene in Köln statt.
An „Weiberfastnacht“ sind die Prophylaxefachkräfte in Bonn mit dem „bonner event sprinter“ unterwegs und begleiten darüber hinaus am Karnevalssonntag den Stadtteilkarnevalszug in Bonn-Beuel.
Aktionen mit den „Drunk-Busters-Brillen“ werden u.a. in Moers durchgeführt und sollen dort zum mäßigen Alkoholkonsum und zum alkoholfreien Autofahren beitragen.
Insgesamt haben die Akteure in der örtlichen Suchtprävention ein buntes Programm zusammengestellt, dass u.a. dazu dient, den Missbrauch von Suchtmitteln zu reduzieren, um damit so manchen Karnevalisten vor dem Absturz zu bewahren.
(Siehe auch Bericht über die Mülheimer Karnevalsaktionen unter "Service in Mülheim")
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Nach ca. 8 km biegen Sie hinter der Aral-Tankstelle (rechte Seite) links ab auf den Werdener Weg Richtung Stadtmitte, der in die Kaiserstraße übergeht.

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