Gemeinsam gegen Suchtmittelmissbrauch im Karneval
Unter dem Leitsatz Tanzen ist schöner als Torkeln finden viele unterschiedliche Veranstaltungen und Aktionen im Kreis Warendorf, im Kreis Soest sowie in den Städten Bergisch Gladbach, Oberhausen und Hamm statt.
In Leverkusen und Mülheim stehen die suchtpräventiven Karnevalsaktionen wieder unter dem Motto Feiern ohne Reihern bzw. Feiern statt Reihern.
Voll ist out heißt die städtische Präventionskampagne in Münster, die gerade in der Karnevalszeit sowohl Veranstaltungen für Eltern als auch für Jugendliche vorsieht. Gaststätten, Handel und Gewerbe werden dabei in besonderer Weise über den Jugendschutz informiert.
Den Schwerpunkt auf den Jugendschutz legen auch die Präventionsfachkräfte in Duisburg, die sich in Kooperation mit dem Jugendamt und dem Ordnungsamt an den Karnevalstagen um alkoholisierte Kinder und Jugendliche kümmern.
Riskanter Alkoholkonsum von Kindern und Jugendlichen steht ebenfalls im Zentrum der bewährten "Safer-Suff-Aktionen" der Suchthilfe in Aachen, die am "Fettdonnerstag" ihren Höhepunkt finden.
Den Alkoholmissbrauch bei Kindern und Jugendlichen verhindern sollen ferner die Aktionen im Kreis Aachen, an der sich die Fachstelle in Eschweiler beteiligt.
Alkoholfreie Discos für den närrischen Nachwuchs werden in Arnsberg (ZERO-Party), Düren, Lindlar und Remscheid (Jecke Teens Dance) angeboten.
In Köln hat an Weiberfastnacht die vom Kölner Jugendamt und den Prophylaxefachkräften durchgeführte alkoholfreie Party Jeck Dance auf dem Neumarkt bereits eine langjährige Tradition. Weitere Aktionen zur Prävention finden dort sowohl im Rahmen der Veranstaltung Green komm hot french carneval sunday als auch in der Schwulen Partyszene in Köln statt.
An Weiberfastnacht sind die Prophylaxefachkräfte in Bonn mit dem bonner event sprinter unterwegs und begleiten darüber hinaus am Karnevalssonntag den Stadtteilkarnevalszug in Bonn-Beuel.
Aktionen mit den Drunk-Busters-Brillen werden u.a. in Moers durchgeführt und sollen dort zum mäßigen Alkoholkonsum und zum alkoholfreien Autofahren beitragen.
Insgesamt haben die Akteure in der örtlichen Suchtprävention ein buntes Programm zusammengestellt, dass u.a. dazu dient, den Missbrauch von Suchtmitteln zu reduzieren, um damit so manchen Karnevalisten vor dem Absturz zu bewahren.
(Siehe auch Bericht über die Mülheimer Karnevalsaktionen unter "Service in Mülheim")