Methodenpaket Sportwetten (Foto: Petra Nachbar)
Methodenpaket Sportwetten (Foto: Petra Nachbar)
Kooperative Übungen zu Kraft, Geschicklichkeit und Vertrauen (Foto: Petra Nachbar)
Kooperative Übungen zu Kraft, Geschicklichkeit und Vertrauen (Foto: Petra Nachbar)

Traditionelle Arbeitstagung der Suchtpräventionsfachkräfte in Kleve

19.12.2019

Traditionell zum Jahresende fand vom 11. bis 13. Dezember die Arbeitstagung „Aktuelle Methoden und Projekte in der Suchtvorbeugung - Vorstellung und Reflexion praxiserprobter Ansätze“ in der Wasserburg in Rindern (Kreis Kleve) statt. 31 Suchtpräventionsfachkräfte aus Nordrhein-Westfalen nahmen daran teil. Ziel war es, sich im kollegialen Austausch in zwei Kleingruppen neu entwickelte bzw. bestehende bewährte Programme und Methoden zur Förderung von Lebenskompetenzen sowie zur suchtmittelspezifischen Prävention vorzustellen.

In diesem Jahre profitierten insbesondere viele neue Fachkräfte von dem Erfahrungsschatz der erfahrenen Kolleg*innen bzw. andersherum.

Im Workshop „Reality Adventure to go“ standen Präventionsmethoden bei exzessiver Mediennutzung des vom Aktionsplan Sucht geförderten Modellprojektes im Mittelpunkt. Intensiv diskutierten die Workshopteilnehmer*innen das Spannungsfeld "Mediennutzung und Traumatisierung".

Im Workshop "Wenn die Tasse kreist…" probierten die Fachkräfte spielerisch viele neue und alte Methoden für die Gruppenarbeit aus.

Der Workshop "Prävention von unbedachtem Medikamentenkonsum" bot die Möglichkeit, unterschiedliche Methoden im Bereich Medikamentenmissbrauchs insbesondere bei Auszubildender zu erproben. Im Zuge des gemeinsamen Austauschs wurde dazu angeregt, sich künftig intensiver mit diesem Thema aus Sicht der Prävention zu beschäftigen, da hier bislang kaum Erfahrungen existieren.

Der Workshop "Methodenpaket Sportwetten" hatte zum Ziel, die neue Sportwettentasche mit sieben modular einsetzbaren Methoden für unterschiedliche Zielgruppen vorzustellen und zu diskutieren.

"Erfahrung(s)Rausch" heißt der Alkoholparcours, der aus Mitteln des GigA-Projektes erstellt wurde. Im Workshop durchliefen die Teilnehmer*innen einige der insgesamt elf Stationen. Außerdem setzen sie sich mit Planung, Realisierung, Lagerung, Fortbildung und den Einsatz dieses Parcours auseinander.

Der Workshop "Teamspirit – die Gruppe trägt" diente dazu, unterschiedliche Arbeitsmethoden auszuprobieren, mit denen in Gruppenprozessen individuelles Empowerment angestoßen werden kann. Diese Einheit endete mit einem individuellen Klorollen-Turm und einer alle überraschenden Fassung des Kanons "Bruder Jakob".

Auch im Workshop "Methodenallerlei" standen bekannte und unbekannte Methoden für die Gruppenarbeit im Mittelpunkt. Die Workshopleiter stellten Kennenlern-Übungen, kooperative Übungen, Kraft-, Geschicklichkeits- und Vertrauensübungen vor. Das Feedback erhielten sie kurzweilig anhand von in der Mitte liegenden Schlümpfen.

Der Workshop mit dem Titel "Leben hat Gewicht" griff das eher selten im suchtpräventiven Kontext beachtete Thema Essstörungen und deren Prävention im schulischen Kontext auf. Neben den drei unterschiedlichen Formen dieser Verhaltensstörung präsentierte der Workshop spezifische Arbeitsmethoden.

Zu allen acht Workshops erhielten die Teilnehmer*innen Hintergrundinformationen und Materialien. Damit können die Fachkräfte sie später in der eigenen Arbeitspraxis nachbereiten und individuell angepasst anwenden.

Die drei intensiven Seminartage bieten den Teilnehmer*innen jedes Jahr aufs Neue viel Zeit zum Austausch, zum Netzwerken und viele inhaltliche Anregungen.

 

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Aus Düsseldorf: Auf der A 52 in Richtung Essen fahren Sie bis zum Breitscheider Kreuz und dort auf die A3 in Richtung Köln/Oberhausen. Folgen Sie der Beschilderung A52/Essen/Ratingen-Breitscheid. Nehmen Sie die Ausfahrt 25/Breitscheid und fahren Sie Richtung Ratingen/Breitscheid/Mülheim a.d.R.-Süd. Halten Sie sich an der Gabelung links und folgen der B1 in Richtung Mülheim a.d.R./Breitscheid-Nord. Dann biegen Sie links in die Kölner Straße/B1 ab. Folgen Sie der Straße immer weiter geradeaus auf die Obere Saarlandstraße den Berg hoch.

Nach ca. 8 km biegen Sie hinter der Aral-Tankstelle (rechte Seite) links ab auf den Werdener Weg Richtung Stadtmitte, der in die Kaiserstraße übergeht.

Links der Schienen befindet sich die ginko Stiftung für Prävention, schräg gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd mit Schwimmbad, Sporthalle sowie großem Parkplatz, auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet sich auf der Kaiserstraße 90 die ginko Stiftung für Prävention.

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Mit der Straßenbahn: Zu Fuß bis zum Kaiserplatz. Dort nehmen Sie an der "Haltestelle Kaiserplatz" die Straßenbahn-Linie 112 Richtung "Hauptfriedhof". Nach zwei Haltestellen steigen Sie am "Sportzentrum Süd" aus. In Fahrtrichtung rechts 60 Meter die Straße wieder herunter finden Sie die ginko Stiftung für Prävention gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd.

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