9. Kooperationstag "Sucht und Drogen NRW" mit viel positiver Resonanz

10.07.2017

Mit dem Thema "Stigmatisierung und Sucht" beschäftigte sich der 9. Kooperationstag "Sucht und Drogen NRW", der am 5. Juli 2017 in Gelsenkirchen stattfand. Rund 180 Interessierte nahmen daran teil.
Abhängigkeitserkrankungen sind in der Gesellschaft weit verbreitet – nicht zuletzt eine Folge davon, dass der Konsum von Suchtmitteln wie Alkohol als Teil des gesellschaftlichen Lebens begünstigt wird. Gleichzeitig werden Menschen mit Suchtproblemen sowie ihre Angehörigen häufig stigmatisiert und ausgegrenzt. Damit werden die Suchtprobleme eher vergrößert und das Leben Betroffener und ihrer Angehörigen zusätzlich erschwert.

Gesellschaftliche Ausgrenzung und Diskriminierung bei der Arbeits- oder Wohnungssuche sind Folgen davon – meist verbunden mit Scham, Demoralisierung und Rückzug.
Der Kooperationstag möchte die erforderliche Aufmerksamkeit für die in der Gesellschaft, aber auch im Hilfesystem vorhandenen Stigmatisierungen schaffen.
Hauptreferent Dr. Sven Speerforck (Universitätsmedizin Greifswald) leitete in das Thema ein und stellte wesentliche Inhalte eines neuen Memorandums über Stigmatisierung vor. Im Anschluss wurden unterschiedlichste Aspekte von Stigma und Sucht in 16 Seminaren und Workshops beleuchtet: beispielsweise Stigmatisierung im Zusammenhang mit interkulturellen und geschlechtsspezifischen Aspekten, Glücksspieler/innen und Substituierte, alte und junge Betroffene, Sucht am Arbeitsplatz sowie Selbststigmatisierung.

Weitere Informationen

Memorandum "Das Stigma von Suchterkrankungen verstehen und überwinden"

www.wissensuchtwege.de

Der seit 2001 alle zwei Jahre stattfindende Kooperationstag "Sucht und Drogen" ist eine Gemeinschaftsinitiative der Ärztekammern Nordrhein und Westfalen-Lippe, der Apothekerkammern Nordrhein und Westfalen-Lippe, der Freien Wohlfahrtspflege NRW, der Landschaftsverbände LWL und LVR und der Landesstelle Sucht NRW mit den vier Landeskoordinierungsstellen berufliche und soziale Integration Suchtkranker NRW, Frauen und Sucht NRW – BELLA DONNA, Glücksspielsucht NRW und Suchtvorbeugung NRW - ginko Stiftung für Prävention.

Kontakt

Haben Sie Fragen?

Rufen Sie uns gerne an oder schreiben Sie uns bei Fragen zu unseren Angeboten, zur Beratung oder Terminvereinbarung.
Öffnungszeiten: montags bis freitags von 09:00 bis 15:00 Uhr und nach Vereinbarung

Kaiserstraße 90
45468 Mülheim an der Ruhr

Tel.: 0208 30069-31
E-Mail: 696E666F4067696E6B6F2D7374696674756E672E6465

* Eingabe erforderlich

So finden Sie uns

Mit dem Auto

Aus Düsseldorf: Auf der A 52 in Richtung Essen fahren Sie bis zum Breitscheider Kreuz und dort auf die A3 in Richtung Köln/Oberhausen. Folgen Sie der Beschilderung A52/Essen/Ratingen-Breitscheid. Nehmen Sie die Ausfahrt 25/Breitscheid und fahren Sie Richtung Ratingen/Breitscheid/Mülheim a.d.R.-Süd. Halten Sie sich an der Gabelung links und folgen der B1 in Richtung Mülheim a.d.R./Breitscheid-Nord. Dann biegen Sie links in die Kölner Straße/B1 ab. Folgen Sie der Straße immer weiter geradeaus auf die Obere Saarlandstraße den Berg hoch.

Nach ca. 8 km biegen Sie hinter der Aral-Tankstelle (rechte Seite) links ab auf den Werdener Weg Richtung Stadtmitte, der in die Kaiserstraße übergeht.

Links der Schienen befindet sich die ginko Stiftung für Prävention, schräg gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd mit Schwimmbad, Sporthalle sowie großem Parkplatz, auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet sich auf der Kaiserstraße 90 die ginko Stiftung für Prävention.

Aus Essen: Von der A 40 nehmen Sie die Ausfahrt 19 Mülheim-Zentrum/Heißen und fahren ca. 5 km immer geradeaus auf der Essener Straße/B1 in Richtung MH-Zentrum bis zur Ampelkreuzung. Dort biegen Sie links in die Kaiserstraße ab, die Sie knapp 1 km hochfahren. Auf der rechten Seite befindet sich die ginko Stiftung für Prävention, schräg gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd mit Schwimmbad, Sporthalle sowie großem Parkplatz. Um dort zu parken, wenden Sie links an der nächsten Ampelkreuzung in die Gegenrichtung (über die Schienen). 

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Der Hauptbahnhof Mülheim ist mit mehreren RE, RB und S-Bahnen erreichbar. Von dort können Sie zu Fuß laufen oder die Straßenbahn 112 nehmen.

Zu Fuß: Dauer ca. 12 Minuten: Sie gehen durch das angrenzende Einkaufzentrum (Forum) hindurch bis zum Ende (Woolworth). Hier nehmen Sie die Treppe nach unten, gehen geradeaus und kommen durch das Gebäude auf den Kaiserplatz. Hier überqueren Sie die Straße (zwei Ampeln). Ab hier laufen Sie parallel der Schienen die Kaiserstraße immer weiter hinauf, auf der rechten Seite befindet sich die ginko Stiftung für Prävention - Hausnummer 90 - schräg gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd.

Mit der Straßenbahn: Zu Fuß bis zum Kaiserplatz. Dort nehmen Sie an der "Haltestelle Kaiserplatz" die Straßenbahn-Linie 112 Richtung "Hauptfriedhof". Nach zwei Haltestellen steigen Sie am "Sportzentrum Süd" aus. In Fahrtrichtung rechts 60 Meter die Straße wieder herunter finden Sie die ginko Stiftung für Prävention gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd.

Hier können Sie die Wegbeschreibung  herunterladen.