Aktionstage "Feiern statt Reihern" in Mülheim
Die ginko Stiftung für Prävention beherbergt unter ihrem Dach sowohl die Landeskoordinierungsstelle für Suchtvorbeugung NRW als auch die örtliche Fachstelle für Suchtvorbeugung, die im Vorfeld der Karnevalszeit besonders aktiv wurde: „Helau us Mölm“ ist der karnevalistische Schlachtruf in der Ruhrstadt, in der gerne ausgelassen gefeiert wird. Mit den Aktionstagen „Feiern statt Reihern“ macht der Arbeitskreis Suchtvorbeugung, dessen Vorsitz die ginko Stiftung hat, jedes Jahr mit zahlreichen Veranstaltungen die Prävention des Alkoholmissbrauchs zum öffentlichen Thema. Zielgruppen sind Jugendliche sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, um die alkoholpräventive Arbeit und Netzwerke in Mülheim nachhaltig zu verankern. Auch in diesem Jahr waren die Mitglieder des Arbeitskreises besonders aktiv: das Amt für Kinder, Jugend und Schule, das Gesundheitsamt, das Ordnungsamt, die ginko Stiftung für Prävention, die Guttempler, der Kreuzbund und die Polizei gemeinsam mit dem Medienhaus.
An den neun Aktionstagen beteiligten sich Schülerinnen und Schüler von fünf Schulen. Sie alle erlebten vielfältige Veranstaltungen wie den ALK-Parcours, die Mauer der Stärke, das Theaterstück „Alkohölle“, einen „Action-Bound“ und intensive Gespräche mit Betroffenen.
Schülerinnen und Schüler bauen eine "Mauer der Stärke"
Spezielle Angebote für Eltern, Lehrkräfte sowie Schulsozialarbeiterinnen und –arbeiter machten das Programm rund und sollen für eine nachhaltige Wirkung der Aktionstage über den Karneval hinaus sorgen.
Dass all diese Maßnahmen zum Erfolg in Hinblick auf die Prävention führen, zeigt die aktuelle Statistik. Die Einlieferungszahl von Kindern und Jugendlichen in Krankenhäuser aufgrund von Alkoholmissbrauch zeigt in Mülheim den niedrigsten Stand in NRW.
Szene aus dem Theaterstück "Alkohölle"