KITA-MOVE - Rückblick 2013

24.02.2014

„Lassen Sie das mal meine Sorge sein und kriegen Sie erst mal selber Kinder!“
„Was heißt hier aggressiv? Ich bin froh, dass mein Kind sich durchsetzen kann!“

Solche und ähnliche Sätze von Eltern können Erzieher/-innen das Leben ganz schön schwer machen. Man meint es gut, geht auf die Eltern zu, hat sich vielleicht auch ein Herz fassen müssen, ein unangenehmes Thema anzusprechen und wird dann so abgebügelt. Doch wie können Erzieher/-innen auch mit schwerer erreichbaren Eltern konstruktiv ins Gespräch kommen? Die Fortbildung Kita-MOVE ermutigt pädagogische Fachkräfte, Alltagssituationen und Gesprächsanlässe gelassen und kompetent zu nutzen.
Die Fortbildungen werden dezentral in den jeweiligen Kreisen und Kommunen in Nordrhein-Westfalen organisiert und angeboten. Von insgesamt mehr als 30 KITA-MOVE-Fortbildungen 2013 standen dem ginko neun Datensätze zur Auswertung zur Verfügung, deren Ergebnisse im Folgenden vorgestellt werden.

Die Fortbildungen hatten jeweils zwischen 10 und 21 Teilnehmende und wurden entweder als In-house-Schulungen für ganze Teams verpflichtend durchgeführt oder als offene Angebote frei ausgeschrieben. Insgesamt nahmen 151 Fachkräfte teil. Alle gaben an, diese Fortbildung weiterzuempfehlen. Ebenfalls erfreulich fällt bei der Auswertung ins Auge, dass die Teilnehmenden sowohl die Inhalte als auch die Methoden zur Vermittlung der Inhalte positiv aufnahmen. Minimale Ergebnisschwankungen finden sich einerseits bei größeren Teilnehmerzahlen und andererseits dort, wo die Fachkräfte zur Teilnahme verpflichtet waren.

Die theoretischen Inputs zu Beginn der jeweiligen Bausteine stellen den inhaltlichen Rahmen der Einheit dar und schaffen die Grundlagen für das Training. Die Teilnehmenden bewerteten den Informationsgrad der Fortbildung mit 128 „sehr guten“ Stimmen und 23 „guten“ Stimmen äußerst positiv. Besonders hoben sie hervor, dass die Dozentinnen und Dozenten auf ihre Bedarfe flexibel eingingen und sie die erlernten Fähigkeiten gut in ihren Arbeitsalltag integrieren können.

Ausschlaggebend für diese Bewertung war die praxisorientierte Ausgestaltung der Schulung. Die Teilnehmenden konnten die Theorie in zahlreichen Übungen und Simulationen kurzer und gezielter Interventionen trainieren und so in unmittelbare Erfahrung überführen.

Ein weiterer Punkt bei den Rückmeldungen betraf das Arbeitsklima und seine Auswirkung auf den Erfolg des Seminars. Die erfahrenen KITA-MOVE-Trainerinnen und -Trainer verstehen es offenbar, die Teilnehmenden so anzuleiten und zu motivieren, dass sie die erwarteten Lernziele sehr gut erreichen konnten. So bewerteten 89% der Teilnehmenden die Arbeit der Trainer/-innen mit „sehr gut“, die restlichen 11% mit „ gut“.

Für die Qualität einer Fortbildung spielt die Alltagstauglichkeit eine große Rolle. Die Frage, ob die Fachkräfte ihre neu erlernten Fähigkeiten in den Alltag integrieren werden, beantworteten 86% mit „ja, bestimmt“ und 14% mit „ja, ab und zu“ – auch hier gab es keine negativen Rückmeldungen.

Mit Blick auf dieses Feedback lässt sich festhalten, dass die KITA-MOVE-Fortbildung auf einem erfolgreichen Konzept beruht, das in der praktischen Arbeit von Fachkräften positiv aufgenommen wird. Dies wird auch dadurch belegt, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei verpflichtenden Seminaren fast genauso zufrieden mit den Schulungen waren wie die freiwillig Teilnehmenden. Abschließendes Resümée: KITA-MOVE trifft den Bedarf der Mitarbeiter/-innen aus Kindertagesstätten unmittelbar.

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Aus Düsseldorf: Auf der A 52 in Richtung Essen fahren Sie bis zum Breitscheider Kreuz und dort auf die A3 in Richtung Köln/Oberhausen. Folgen Sie der Beschilderung A52/Essen/Ratingen-Breitscheid. Nehmen Sie die Ausfahrt 25/Breitscheid und fahren Sie Richtung Ratingen/Breitscheid/Mülheim a.d.R.-Süd. Halten Sie sich an der Gabelung links und folgen der B1 in Richtung Mülheim a.d.R./Breitscheid-Nord. Dann biegen Sie links in die Kölner Straße/B1 ab. Folgen Sie der Straße immer weiter geradeaus auf die Obere Saarlandstraße den Berg hoch.

Nach ca. 8 km biegen Sie hinter der Aral-Tankstelle (rechte Seite) links ab auf den Werdener Weg Richtung Stadtmitte, der in die Kaiserstraße übergeht.

Links der Schienen befindet sich die ginko Stiftung für Prävention, schräg gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd mit Schwimmbad, Sporthalle sowie großem Parkplatz, auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet sich auf der Kaiserstraße 90 die ginko Stiftung für Prävention.

Aus Essen: Von der A 40 nehmen Sie die Ausfahrt 19 Mülheim-Zentrum/Heißen und fahren ca. 5 km immer geradeaus auf der Essener Straße/B1 in Richtung MH-Zentrum bis zur Ampelkreuzung. Dort biegen Sie links in die Kaiserstraße ab, die Sie knapp 1 km hochfahren. Auf der rechten Seite befindet sich die ginko Stiftung für Prävention, schräg gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd mit Schwimmbad, Sporthalle sowie großem Parkplatz. Um dort zu parken, wenden Sie links an der nächsten Ampelkreuzung in die Gegenrichtung (über die Schienen). 

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Der Hauptbahnhof Mülheim ist mit mehreren RE, RB und S-Bahnen erreichbar. Von dort können Sie zu Fuß laufen oder die Straßenbahn 112 nehmen.

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Mit der Straßenbahn: Zu Fuß bis zum Kaiserplatz. Dort nehmen Sie an der "Haltestelle Kaiserplatz" die Straßenbahn-Linie 112 Richtung "Hauptfriedhof". Nach zwei Haltestellen steigen Sie am "Sportzentrum Süd" aus. In Fahrtrichtung rechts 60 Meter die Straße wieder herunter finden Sie die ginko Stiftung für Prävention gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd.

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