Übungen bilden einen wichtigen Bestandteil der MOVE-Fortbildungen
Übungen bilden einen wichtigen Bestandteil der MOVE-Fortbildungen

16. TNT-MOVE-Seminar in Nordrhein-Westfalen

13.12.2013

Vom26. bis 28. November fand in Mülheim an der Ruhr zum 16. Mal das MOVE-TNT-Seminar statt. 16 beratungserfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Bereichen Prävention, Jugendhilfe und Justizvollzug ließen sich im Rahmen der dreitägigen Fortbildung zu MOVE-Trainerinnen und -Trainern fortbilden.
Die Hinführung zur „Motivierenden Gesprächsführung“ bildet das Herzstück der Fortbildung „MOVE – Motivierende Kurzintervention bei konsumierenden Jugendlichen“.

Die Motivierende Gesprächsführung nach Miller und Rollnick ist eine personen- und zielorientierte Methode der Kommunikation und mittlerweile aus dem Suchtbereich nicht mehr wegzudenken. Weitere Beratungsansätze miteinzubeziehen wie z.B. systemisches, verhaltenstherapeutisches oder lösungsorientiertes Arbeiten ist möglich und erwünscht, sofern sie dem Menschenbild der „Motivierenden Gesprächsführung“ nicht zuwiderlaufen. „Motivierende Gesprächsführung“ ist konsequent humanistisch, d.h. wahrt die Autonomie des Gegenübers. Sie ist insofern ergebnisoffen, ohne jedoch das Ziel der Verhaltensänderung aus dem Focus zu verlieren. Das Besondere besteht darin, das Gesprächsgegenüber selbst zum Fürsprecher seiner Veränderung – z.B. in Hinblick auf eine Reduzierung seines Suchtmittelkonsums, aber auch in Hinblick auf andere schädliche Verhaltensweisen – zu machen. Grundsätzlich wird ein konstruktiver Austausch über schwierige Themen in Gang gesetzt und damit die Bereitschaft zur Auseinandersetzung geweckt und gesteigert.

Zwischen Tür und Angel

Nicht zu unterschätzen sind explizit die „Tür-und-Angel-Situationen“, die sich insbesondere den Kontaktpersonen von Jugendlichen oftmals bieten: gerade diese „zufällig-lockeren“ Zusammentreffen sind besonders wertvoll für motivierende Kurzinterventionen. Hier können in niederschwellig kurzen, gleichwohl regelmäßigen Gesprächen kontinuierlich Veränderungsimpulse gegeben werden.

Die jetzt ausgebildeten MOVE-Trainerinnen und Trainer können ab sofort MOVE-Fortbildungen in ihren Kreisen und Kommunen anbieten. Sie werden zumeist mit bereits ausgebildeten, erfahrenen MOVE-Trainerinnen und Trainern arbeiten, da MOVE grundsätzlich im Team durchgeführt wird. Aktuell verfügt Nordrhein-Westfalen über 185 MOVE-Trainerinnen und Trainer.

Die Anwender-Seminare richten sich an unterschiedliche Zielgruppen, die Nachfrage reicht von Mitarbeitenden aus den Bereichen Jugendhilfe/Jugendschutz über Lehrerinnen und Lehrer bis hin zu Studentinnen und Studenten aus allen Pädagogikfeldern sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Bereichen Pflege und Psychiatrie.

Auch dieses Jahr bereicherten wieder „Landes-Externe“ die nordrhein-westfälische Runde, dieses Mal waren es Mitarbeitende der Züricher Oberland- und der Züricher Unterland-Fachstellen für Suchtvorbeugung.

Hier finden Sie eine Auswahl an aktuellen Anwender-Seminaren in Nordrhein-Westfalen.

 

Kontakt

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Rufen Sie uns gerne an oder schreiben Sie uns bei Fragen zu unseren Angeboten, zur Beratung oder Terminvereinbarung.
Öffnungszeiten: montags bis freitags von 09:00 bis 15:00 Uhr und nach Vereinbarung

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So finden Sie uns

Mit dem Auto

Aus Düsseldorf: Auf der A 52 in Richtung Essen fahren Sie bis zum Breitscheider Kreuz und dort auf die A3 in Richtung Köln/Oberhausen. Folgen Sie der Beschilderung A52/Essen/Ratingen-Breitscheid. Nehmen Sie die Ausfahrt 25/Breitscheid und fahren Sie Richtung Ratingen/Breitscheid/Mülheim a.d.R.-Süd. Halten Sie sich an der Gabelung links und folgen der B1 in Richtung Mülheim a.d.R./Breitscheid-Nord. Dann biegen Sie links in die Kölner Straße/B1 ab. Folgen Sie der Straße immer weiter geradeaus auf die Obere Saarlandstraße den Berg hoch.

Nach ca. 8 km biegen Sie hinter der Aral-Tankstelle (rechte Seite) links ab auf den Werdener Weg Richtung Stadtmitte, der in die Kaiserstraße übergeht.

Links der Schienen befindet sich die ginko Stiftung für Prävention, schräg gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd mit Schwimmbad, Sporthalle sowie großem Parkplatz, auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet sich auf der Kaiserstraße 90 die ginko Stiftung für Prävention.

Aus Essen: Von der A 40 nehmen Sie die Ausfahrt 19 Mülheim-Zentrum/Heißen und fahren ca. 5 km immer geradeaus auf der Essener Straße/B1 in Richtung MH-Zentrum bis zur Ampelkreuzung. Dort biegen Sie links in die Kaiserstraße ab, die Sie knapp 1 km hochfahren. Auf der rechten Seite befindet sich die ginko Stiftung für Prävention, schräg gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd mit Schwimmbad, Sporthalle sowie großem Parkplatz. Um dort zu parken, wenden Sie links an der nächsten Ampelkreuzung in die Gegenrichtung (über die Schienen). 

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Der Hauptbahnhof Mülheim ist mit mehreren RE, RB und S-Bahnen erreichbar. Von dort können Sie zu Fuß laufen oder die Straßenbahn 112 nehmen.

Zu Fuß: Dauer ca. 12 Minuten: Sie gehen durch das angrenzende Einkaufzentrum (Forum) hindurch bis zum Ende (Woolworth). Hier nehmen Sie die Treppe nach unten, gehen geradeaus und kommen durch das Gebäude auf den Kaiserplatz. Hier überqueren Sie die Straße (zwei Ampeln). Ab hier laufen Sie parallel der Schienen die Kaiserstraße immer weiter hinauf, auf der rechten Seite befindet sich die ginko Stiftung für Prävention - Hausnummer 90 - schräg gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd.

Mit der Straßenbahn: Zu Fuß bis zum Kaiserplatz. Dort nehmen Sie an der "Haltestelle Kaiserplatz" die Straßenbahn-Linie 112 Richtung "Hauptfriedhof". Nach zwei Haltestellen steigen Sie am "Sportzentrum Süd" aus. In Fahrtrichtung rechts 60 Meter die Straße wieder herunter finden Sie die ginko Stiftung für Prävention gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd.

Hier können Sie die Wegbeschreibung  herunterladen.