FREUNDE-Vertiefungsseminar „Trauer“

Verluste beziehungsvoll begleiten
27.04.2026

Zum Kita-Programm FREUNDE gehören die Vertiefungsseminare zu den Grundgefühlen Freude, Angst, Wut und Trauer. Sie können je nach Ausprägung und Situation sehr herausfordernd sein – für Kinder, Eltern und pädagogische Fachkräfte.

13 Präventionsfachkräfte aus NRW und Bayern nahmen jetzt am Online-Vertiefungsseminar „Trauer“ teil, einer Kooperationsveranstaltung der Aktion Jugendschutz Bayern und der Landesfachstelle Prävention NRW. Ziel war es, das Wissen zum Thema Trauer und Tod zu vertiefen, Erfahrungen auszutauschen und dem Thema Tod und Trauer offen, neugierig und interessiert zu begegnen.

Gefühle wie Trauer und Traurigkeit gelten in der Gesellschaft oft als störend oder unproduktiv, während gleichzeitig erwartet wird, dass Menschen nach einem Verlusterlebnis möglichst schnell wieder „funktionieren. Auch sind Sterben und Tod zunehmend aus dem öffentlichen Leben verschwunden – sie finden meist in Institutionen statt und werden selten offen thematisiert. Stattdessen dominiert das Bild einer scheinbar perfekten, gesunden und glücklichen Welt.

Diese Entwicklung hat auch Auswirkungen auf Kinder. Sie wachsen in einer Umgebung auf, in der diese Aspekte des Lebens kaum sichtbar sind. Begegnungen mit Tod und Trauer fehlen häufig oder finden nur indirekt über Medien statt. Dadurch fehlt vielen Kindern ein natürlicher Zugang zu diesen Themen. Gleichzeitig erleben sie die Sprachlosigkeit der Erwachsenen und entwickeln Unsicherheit oder sogar Angst im Umgang mit Verlust und Abschied.

Dabei ist Trauer ein zutiefst natürlicher und notwendiger Prozess. Sie betrifft den ganzen Menschen – emotional und körperlich. Trauer hilft, Verluste zu verarbeiten, die man nicht ändern kann, und sich an eine neue Realität anzupassen. Ziel dieses Prozesses ist es, ein neues Verständnis von sich selbst und der Welt zu entwickeln. Gleichzeitig finden im Gehirn tiefgreifende Umstrukturierungen statt – alte Muster werden aufgelöst und neue aufgebaut. Dieser Prozess kostet Kraft, ist aber notwendig, um langfristig stabil zu bleiben.

Kinder begegnen Trauer bereits früh in vielen kleinen und großen Situationen: beim Verlust eines Lieblingsspielzeugs, bei Trennungen im Alltag oder bei einschneidenden Erlebnissen wie dem Tod eines geliebten Menschen. Gerade deshalb ist es wichtig, ihnen Raum für ihre Gefühle zu geben und sie dabei zu begleiten. Sie lernen Schritt für Schritt, mit diesen Erfahrungen umzugehen. Kinder brauchen Erwachsene, die präsent sind und ihre Emotionen spiegeln. Nur so können sie lernen, ihre Trauer zu verarbeiten.

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Mit dem Auto

Aus Düsseldorf: Auf der A 52 in Richtung Essen fahren Sie bis zum Breitscheider Kreuz und dort auf die A3 in Richtung Köln/Oberhausen. Folgen Sie der Beschilderung A52/Essen/Ratingen-Breitscheid. Nehmen Sie die Ausfahrt 25/Breitscheid und fahren Sie Richtung Ratingen/Breitscheid/Mülheim a.d.R.-Süd. Halten Sie sich an der Gabelung links und folgen der B1 in Richtung Mülheim a.d.R./Breitscheid-Nord. Dann biegen Sie links in die Kölner Straße/B1 ab. Folgen Sie der Straße immer weiter geradeaus auf die Obere Saarlandstraße den Berg hoch.

Nach ca. 8 km biegen Sie hinter der Aral-Tankstelle (rechte Seite) links ab auf den Werdener Weg Richtung Stadtmitte, der in die Kaiserstraße übergeht.

Links der Schienen befindet sich die ginko Stiftung für Prävention, schräg gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd mit Schwimmbad, Sporthalle sowie großem Parkplatz, auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet sich auf der Kaiserstraße 90 die ginko Stiftung für Prävention.

Aus Essen: Von der A 40 nehmen Sie die Ausfahrt 19 Mülheim-Zentrum/Heißen und fahren ca. 5 km immer geradeaus auf der Essener Straße/B1 in Richtung MH-Zentrum bis zur Ampelkreuzung. Dort biegen Sie links in die Kaiserstraße ab, die Sie knapp 1 km hochfahren. Auf der rechten Seite befindet sich die ginko Stiftung für Prävention, schräg gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd mit Schwimmbad, Sporthalle sowie großem Parkplatz. Um dort zu parken, wenden Sie links an der nächsten Ampelkreuzung in die Gegenrichtung (über die Schienen). 

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Der Hauptbahnhof Mülheim ist mit mehreren RE, RB und S-Bahnen erreichbar. Von dort können Sie zu Fuß laufen oder die Straßenbahn 112 nehmen.

Zu Fuß: Dauer ca. 12 Minuten: Sie gehen durch das angrenzende Einkaufzentrum (Forum) hindurch bis zum Ende (Woolworth). Hier nehmen Sie die Treppe nach unten, gehen geradeaus und kommen durch das Gebäude auf den Kaiserplatz. Hier überqueren Sie die Straße (zwei Ampeln). Ab hier laufen Sie parallel der Schienen die Kaiserstraße immer weiter hinauf, auf der rechten Seite befindet sich die ginko Stiftung für Prävention - Hausnummer 90 - schräg gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd.

Mit der Straßenbahn: Zu Fuß bis zum Kaiserplatz. Dort nehmen Sie an der "Haltestelle Kaiserplatz" die Straßenbahn-Linie 112 Richtung "Hauptfriedhof". Nach zwei Haltestellen steigen Sie am "Sportzentrum Süd" aus. In Fahrtrichtung rechts 60 Meter die Straße wieder herunter finden Sie die ginko Stiftung für Prävention gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd.

Hier können Sie die Wegbeschreibung  herunterladen.