Welche Auswirkungen hat Stress auf uns?

09.01.2026

Was ist eigentlich Stress?

Wir benutzen den Begriff oft und manchmal sogar mehrmals täglich. Meist nehmen wir uns nicht die Zeit, um konkreter über unseren Stress nachzudenken. Wenn wir sagen, dass wir gestresst sind, kann das vielfältige Ursachen haben: hohe Erwartungen an uns selbst, Prüfungsdruck, ständige Verfügbarkeit und Informationsflut (social media) oder Konflikte mit Mitmenschen. Auch persönliche Probleme und finanzielle Sorgen können Stress auslösen.

Stress ist keine Ursache an sich, sondern eine natürliche Reaktion unseres Körpers auf Situationen, die neu, unvorhersehbar oder unkontrollierbar zu sein scheinen. Grundsätzlich ist eine Stressreaktion weder negativ noch positiv, sondern erstmal eine körperliche Antwort auf eine Begebenheit. Unsere körperliche Reaktion hilft uns, in bestimmten Situationen angemessen zu reagieren.

Was passiert genau im Körper, wenn wir gestresst sind?

Beispiel: Wir spazieren gemütlich einen Weg entlang und schauen nicht so genau hin, wohin wir treten. Auf einmal nehmen wir aus dem Augenwinkel eine schlängelnde Bewegung am Boden wahr.

Als erstes regen die Amygdala und der Hypothalamus, zwei Gehirnareale, gemeinsam eine schnelle Hormonausschüttung an. Diese Signale geben den Nebennieren vor, sogenannte „Stresshormone“ freizusetzen: Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol. Adrenalin und Noradrenalin gelangen innerhalb weniger Minuten ins Blut und erhöhen die Reaktionsfähigkeit des Körpers. So erhöht Adrenalin die Herzfrequenz, den Blutdruck und die Atmung, um den Körper auf eine mögliche Flucht- oder Kampfsituation vorzubereiten. Cortisol hat eine längerfristige Wirkung auf den Körper. Es erhöht den Blutzuckerspiegel, um dem Körper Energie zur Verfügung zu stellen. Zudem unterdrückt es vorübergehend das Immunsystem, um Ressourcen zur Bewältigung der Situation freizusetzen.

Durch dieses System der Hormonausschüttung wird der Körper in die Lage versetzt, zu kämpfen oder zu fliehen. Sobald die Stresssituation vorbei ist, erfolgt der Abbau der Stresshormone und die körperlichen Reaktionen normalisieren sich. Der Körper kann entspannen. 
Aber Achtung! Befinden wir uns dauerhaft in gestressten Situationen, kann das negative Folgen auf unsere Gesundheit haben wie z.B. Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Stoffwechselstörungen, Suchterkrankungen, Magen-Darm-Probleme oder höhere Infektanfälligkeit. 

Wie können wir mit Stress umgehen?

Mit dieser und weiteren Fragen beschäftigt sich die Unterrichtseinheit zum Thema Stressbewältigung des Moduls „Suchtprävention an Berufsbildenenden Schulen“ (SPecht). Die Unterrichtseinheit enthält „Experimentekarten“ mit denen die Teilnehmenden Stressbewältigungsmethoden praktisch ausprobieren können. Einige Methoden stellen wir zum Mitmachen in den nächsten Wochen auf unserem Instagram-Kanal 406C616E646573666163687374656C6C657072616576656E74696F6E6E7277 vor.

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Rufen Sie uns gerne an oder schreiben Sie uns bei Fragen zu unseren Angeboten, zur Beratung oder Terminvereinbarung.
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So finden Sie uns

Mit dem Auto

Aus Düsseldorf: Auf der A 52 in Richtung Essen fahren Sie bis zum Breitscheider Kreuz und dort auf die A3 in Richtung Köln/Oberhausen. Folgen Sie der Beschilderung A52/Essen/Ratingen-Breitscheid. Nehmen Sie die Ausfahrt 25/Breitscheid und fahren Sie Richtung Ratingen/Breitscheid/Mülheim a.d.R.-Süd. Halten Sie sich an der Gabelung links und folgen der B1 in Richtung Mülheim a.d.R./Breitscheid-Nord. Dann biegen Sie links in die Kölner Straße/B1 ab. Folgen Sie der Straße immer weiter geradeaus auf die Obere Saarlandstraße den Berg hoch.

Nach ca. 8 km biegen Sie hinter der Aral-Tankstelle (rechte Seite) links ab auf den Werdener Weg Richtung Stadtmitte, der in die Kaiserstraße übergeht.

Links der Schienen befindet sich die ginko Stiftung für Prävention, schräg gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd mit Schwimmbad, Sporthalle sowie großem Parkplatz, auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet sich auf der Kaiserstraße 90 die ginko Stiftung für Prävention.

Aus Essen: Von der A 40 nehmen Sie die Ausfahrt 19 Mülheim-Zentrum/Heißen und fahren ca. 5 km immer geradeaus auf der Essener Straße/B1 in Richtung MH-Zentrum bis zur Ampelkreuzung. Dort biegen Sie links in die Kaiserstraße ab, die Sie knapp 1 km hochfahren. Auf der rechten Seite befindet sich die ginko Stiftung für Prävention, schräg gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd mit Schwimmbad, Sporthalle sowie großem Parkplatz. Um dort zu parken, wenden Sie links an der nächsten Ampelkreuzung in die Gegenrichtung (über die Schienen). 

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Der Hauptbahnhof Mülheim ist mit mehreren RE, RB und S-Bahnen erreichbar. Von dort können Sie zu Fuß laufen oder die Straßenbahn 112 nehmen.

Zu Fuß: Dauer ca. 12 Minuten: Sie gehen durch das angrenzende Einkaufzentrum (Forum) hindurch bis zum Ende (Woolworth). Hier nehmen Sie die Treppe nach unten, gehen geradeaus und kommen durch das Gebäude auf den Kaiserplatz. Hier überqueren Sie die Straße (zwei Ampeln). Ab hier laufen Sie parallel der Schienen die Kaiserstraße immer weiter hinauf, auf der rechten Seite befindet sich die ginko Stiftung für Prävention - Hausnummer 90 - schräg gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd.

Mit der Straßenbahn: Zu Fuß bis zum Kaiserplatz. Dort nehmen Sie an der "Haltestelle Kaiserplatz" die Straßenbahn-Linie 112 Richtung "Hauptfriedhof". Nach zwei Haltestellen steigen Sie am "Sportzentrum Süd" aus. In Fahrtrichtung rechts 60 Meter die Straße wieder herunter finden Sie die ginko Stiftung für Prävention gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd.

Hier können Sie die Wegbeschreibung  herunterladen.