Sucht und Migration #ShieG

18.11.2014

Mustafa Arslan ist Sozialpädagoge, Suchtberater und interkultureller Trainer. Während der Mülheimer Aktionstage „Sucht hat immer eine Geschichte“ hielt er einen Fachvortrag zum Thema „Sucht und Migration“ und zeigte den Film „Kanacks Drugs“ vom Wuppertaler Medienprojekt. Deutlich wurde bei der Veranstaltung, dass „Sucht“ und „Migration“ mehr Aufmerksamkeit und Sensibilität von Fachkräften erfordern.

Arslan betonte, dass Zahlen die Notwendigkeit aufzeigten, sich mit dieser Thematik im und über den Rahmen der Aktionstage „Sucht hat immer eine Geschichte“ (#ShieG) hinaus zu befassen: In Mülheim leben 23 % Menschen mit Migrationshintergrund, weshalb sich der Bevölkerungsanteil bei der Nutzung der Beratungsangebote wiederspiegeln sollte. Allerdings liegt diese Zahl mit ca. 15% deutlich niedriger, was verschiedene Fragen aufwirft: Erreichen die vorhandenen Angebote diese Bevölkerungsgruppe nicht? Wie wirken sich kulturspezifische Unterschiede aus? Treten die Probleme seltener auf oder gibt es andere Lösungsmechanismen? Wie sollte sich das Hilfesystem in Mülheim auf die Themenstellung einrichten?

Diese komplexen Fragestellungen benötigen ebenso komplexe Antworten. Kulturelle Aspekte tragen u.U. dazu bei, dass es sowohl unterschiedliche Informationsstände, Problemstellungen, Wertesysteme und Lösungswege gibt. Nicht immer wissen Fachkräfte im bestehenden Beratungs- und Behandlungssystem davon und mitunter passen Bedingungen und Anforderungen nicht zusammen.

Deutlich wurde, dass den interkulturellen Aspekten in Prävention, Beratung und Behandlung mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden muss und mehr Flexibilität erforderlich ist. Diese Sensibilität ist bei allen Anwesenden der Veranstaltung im Mülheimer Rio Kino gestiegen, wobei viele kleine Schritte gegangen werden müssen, um die Hilfsangebote allen Bedürftigen passende und hilfreiche Angebote zu machen.

Eine Dokumentation der Einzelveranstaltungen der Aktionstage finden Sie unter http://on.fb.me/1lm0qOc

 

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Mit dem Auto

Aus Düsseldorf: Auf der A 52 in Richtung Essen fahren Sie bis zum Breitscheider Kreuz und dort auf die A3 in Richtung Köln/Oberhausen. Folgen Sie der Beschilderung A52/Essen/Ratingen-Breitscheid. Nehmen Sie die Ausfahrt 25/Breitscheid und fahren Sie Richtung Ratingen/Breitscheid/Mülheim a.d.R.-Süd. Halten Sie sich an der Gabelung links und folgen der B1 in Richtung Mülheim a.d.R./Breitscheid-Nord. Dann biegen Sie links in die Kölner Straße/B1 ab. Folgen Sie der Straße immer weiter geradeaus auf die Obere Saarlandstraße den Berg hoch.

Nach ca. 8 km biegen Sie hinter der Aral-Tankstelle (rechte Seite) links ab auf den Werdener Weg Richtung Stadtmitte, der in die Kaiserstraße übergeht.

Links der Schienen befindet sich die ginko Stiftung für Prävention, schräg gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd mit Schwimmbad, Sporthalle sowie großem Parkplatz, auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet sich auf der Kaiserstraße 90 die ginko Stiftung für Prävention.

Aus Essen: Von der A 40 nehmen Sie die Ausfahrt 19 Mülheim-Zentrum/Heißen und fahren ca. 5 km immer geradeaus auf der Essener Straße/B1 in Richtung MH-Zentrum bis zur Ampelkreuzung. Dort biegen Sie links in die Kaiserstraße ab, die Sie knapp 1 km hochfahren. Auf der rechten Seite befindet sich die ginko Stiftung für Prävention, schräg gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd mit Schwimmbad, Sporthalle sowie großem Parkplatz. Um dort zu parken, wenden Sie links an der nächsten Ampelkreuzung in die Gegenrichtung (über die Schienen). 

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Der Hauptbahnhof Mülheim ist mit mehreren RE, RB und S-Bahnen erreichbar. Von dort können Sie zu Fuß laufen oder die Straßenbahn 112 nehmen.

Zu Fuß: Dauer ca. 12 Minuten: Sie gehen durch das angrenzende Einkaufzentrum (Forum) hindurch bis zum Ende (Woolworth). Hier nehmen Sie die Treppe nach unten, gehen geradeaus und kommen durch das Gebäude auf den Kaiserplatz. Hier überqueren Sie die Straße (zwei Ampeln). Ab hier laufen Sie parallel der Schienen die Kaiserstraße immer weiter hinauf, auf der rechten Seite befindet sich die ginko Stiftung für Prävention - Hausnummer 90 - schräg gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd.

Mit der Straßenbahn: Zu Fuß bis zum Kaiserplatz. Dort nehmen Sie an der "Haltestelle Kaiserplatz" die Straßenbahn-Linie 112 Richtung "Hauptfriedhof". Nach zwei Haltestellen steigen Sie am "Sportzentrum Süd" aus. In Fahrtrichtung rechts 60 Meter die Straße wieder herunter finden Sie die ginko Stiftung für Prävention gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd.

Hier können Sie die Wegbeschreibung  herunterladen.