Seven Challenges: Gruppenangebot für riskant konsumierende Jugendliche

19.04.2013

Die ginko-Stiftung für Prävention bietet mit Seven Challenges ein neues Gruppenangebot für riskant konsumierende Jugendliche in Mülheim an der Ruhr an. Sie ist die erste Einrichtung, die das Programm in Deutschland umsetzt. Es wurde von Dr. Robert Schwebel in den USA entwickelt, wo es landesweit in zahlreichen Einrichtungen, in stationärer und ambulanter Therapie, Tageskliniken, Jugendhaftanstalten, Bewährungsmaßnahmen erfolgreich angewendet wird. Logo Seven Challenges

Seven Challenges ist ein Beratungsprogramm, das neben riskantem Alkohol- und Drogenkonsum auch psychische Probleme von Jugendlichen in den Fokus nimmt. Diese Doppeldiagnosen steigen bei Jugendlichen stark an und stellen auch das Hilfesystem in Mülheim vor neue Herausforderungen.

Das Programm wurde von Jugendlichen, die unter problematischem Drogenkonsum litten, und unter der Federführung von Professor Dr. Robert Schwebel speziell für Jugendliche entwickelt. Es berücksichtigt gezielt entwicklungspsychologische und geschlechtsspezifische Aspekte.

Die ginko-Stiftung für Prävention bietet Seven Challenges erstmals in Deutschland als Pilotprojekt für Mülheim an der Ruhr an, da es wissenschaftlich evaluiert ist und bestehende Angebote passend ergänzt.

Seven Challenges besteht aus regelmäßigen Gruppensitzungen, in denen die Jugendlichen an den für sie wichtigen Themen arbeiten, die mit ihrem individuellen Rauschmittelkonsum im Zusammenhang stehen und für die sie Lösungen und Umgangsweisen suchen. Auf diese Weise soll bei Jugendlichen mit riskantem Konsumverhalten die Fähigkeit zu selbstverantwortlichen und selbstmotivierten Entscheidungen gefördert und Verhaltensänderungen initiiert werden.

Der Einstieg von neuen Mitgliedern in die Gruppe ist jederzeit möglich, so dass „erfahrene“ Teilnehmer/-innen die Funktionen von Mentoren/-innen oder Peers einnehmen und so doppelt profitieren können.

Darüber hinaus sind in dem Programm Einzelsitzungen möglich, um besonders sensible und individuelle Themen mit der Beraterin/dem Berater zu bearbeiten. Auch nach Abschluss von Seven Challenges kann die/der Jugendliche auf eigenen Wunsch weiter an den Gruppensitzungen teilnehmen und für sie/ihn wichtige Themen vertiefen.

Das Gruppenprogramm soll Problembewusstsein beim Jugendlichen schaffen und eine klinische Therapie vorbereiten oder begleiten. Auch zur Nachbehandlung, etwa nach einem stationären Aufenthalt oder zur Stabilisierung von veränderten Verhaltensweisen, kann das Programm genutzt werden.

Die Gruppe startet erstmals am 27.05.2013. Interessentinnen und Interessenten wenden sich unter Tel.: 0208/30069-37 an Ulrike Weihrauch, Jugendberatungsstelle der ginko Stiftung für Prävention.

Kontakt

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So finden Sie uns

Mit dem Auto

Aus Düsseldorf: Auf der A 52 in Richtung Essen fahren Sie bis zum Breitscheider Kreuz und dort auf die A3 in Richtung Köln/Oberhausen. Folgen Sie der Beschilderung A52/Essen/Ratingen-Breitscheid. Nehmen Sie die Ausfahrt 25/Breitscheid und fahren Sie Richtung Ratingen/Breitscheid/Mülheim a.d.R.-Süd. Halten Sie sich an der Gabelung links und folgen der B1 in Richtung Mülheim a.d.R./Breitscheid-Nord. Dann biegen Sie links in die Kölner Straße/B1 ab. Folgen Sie der Straße immer weiter geradeaus auf die Obere Saarlandstraße den Berg hoch.

Nach ca. 8 km biegen Sie hinter der Aral-Tankstelle (rechte Seite) links ab auf den Werdener Weg Richtung Stadtmitte, der in die Kaiserstraße übergeht.

Links der Schienen befindet sich die ginko Stiftung für Prävention, schräg gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd mit Schwimmbad, Sporthalle sowie großem Parkplatz, auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet sich auf der Kaiserstraße 90 die ginko Stiftung für Prävention.

Aus Essen: Von der A 40 nehmen Sie die Ausfahrt 19 Mülheim-Zentrum/Heißen und fahren ca. 5 km immer geradeaus auf der Essener Straße/B1 in Richtung MH-Zentrum bis zur Ampelkreuzung. Dort biegen Sie links in die Kaiserstraße ab, die Sie knapp 1 km hochfahren. Auf der rechten Seite befindet sich die ginko Stiftung für Prävention, schräg gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd mit Schwimmbad, Sporthalle sowie großem Parkplatz. Um dort zu parken, wenden Sie links an der nächsten Ampelkreuzung in die Gegenrichtung (über die Schienen). 

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Der Hauptbahnhof Mülheim ist mit mehreren RE, RB und S-Bahnen erreichbar. Von dort können Sie zu Fuß laufen oder die Straßenbahn 112 nehmen.

Zu Fuß: Dauer ca. 12 Minuten: Sie gehen durch das angrenzende Einkaufzentrum (Forum) hindurch bis zum Ende (Woolworth). Hier nehmen Sie die Treppe nach unten, gehen geradeaus und kommen durch das Gebäude auf den Kaiserplatz. Hier überqueren Sie die Straße (zwei Ampeln). Ab hier laufen Sie parallel der Schienen die Kaiserstraße immer weiter hinauf, auf der rechten Seite befindet sich die ginko Stiftung für Prävention - Hausnummer 90 - schräg gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd.

Mit der Straßenbahn: Zu Fuß bis zum Kaiserplatz. Dort nehmen Sie an der "Haltestelle Kaiserplatz" die Straßenbahn-Linie 112 Richtung "Hauptfriedhof". Nach zwei Haltestellen steigen Sie am "Sportzentrum Süd" aus. In Fahrtrichtung rechts 60 Meter die Straße wieder herunter finden Sie die ginko Stiftung für Prävention gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd.

Hier können Sie die Wegbeschreibung  herunterladen.