“feiern statt reihern“ - Der Auftakt
Zum Auftakt der Aktionstage „Feiern statt Reihern“, fand am Montag dem 28. Januar 2013 eine Veranstaltung für Schülerinnen und Schüler mit mehreren Stationen im Medienhaus der Stadt Mülheim an der Ruhr statt. Die Sorge um „Komasaufen“ von Jugendlichen in der Karnevalszeit war ein Grund für die Veranstaltungsreihe, die vom Arbeitskreis Suchtvorbeugung der kommunalen Gesundheitskonferenz organisiert werden. Die Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld hat die Schirmherrschaft übernommen. Ca. 150 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Heißen, der Schule am Hexbachtal und der Gesamtschule Saarn waren zu Gast.
Die erste Station für die Schülerinnen und Schüler war die Filmdokumentation „Saufen bis der Arzt kommt“. Anhand von realen Situationen wurde der exzessive Alkoholkonsum beleuchtet. Im Anschluss folgte eine Diskussionsrunde über die Gründe und Konsequenzen des Trinkens sowie den rechtlichen Grundlagen. Danach ging es weiter zur speziell geschaffenen Cocktailbar, an der die Jugendlichen alkoholfreie Cocktails probieren konnten. Offene Angebote warteten dann an der nächsten Station auf die Schülerinnen und Schüler. Hier hatten sie die Möglichkeit am Fahrsimulator durch die Benutzung einer sogenannten Rauschbrille die Beeinträchtigung des Alkohols im Straßenverkehr zu erfahren
Weitere Mitmachaktionen waren der Rauschbrillenparcours, bei dem speziell die Auswirkungen von Rauscherfahrungen bei Wahrnehmung und Koordination simuliert und thematisiert wurden und das Modul „ cool sein“, bei dem mit Hilfe eines Bio-Feedback Gerätes die Fähigkeit zum Entspannen trainiert werden konnte. Ein Aktionstisch mit Flaschen verschiedenster alkoholischer Getränke verdeutlichte den jeweiligen Alkoholgehalt der Getränke und bestehende Altersbeschränkungen. Abgerundet wurde der Tag mit einer Lesung aus dem Buch „Alki? Ich doch nicht!“ von Maureen Stewart mit abschließender Diskussion.
Insgesamt machten die Jugendlichen an den einzelnen Stationen deutlich, dass ihnen ein verantwortungsvoller und kritischer Umgang mit Alkohol wichtig ist. Sie beteiligten sich aktiv und griffen interessiert Hinweise und Angebote auf. Auch zahleiche Tür – und Angelgespräche von Jugendlichen mit Fachleuten trugen zu dem abwechslungsreichem 1. Aktionstag „feiern statt rei(h)ern“ bei.