Papilio –Suchtprävention schon in Kindertagesstätten?
Mit einer intensiven kollegialen Beratung wurde der Faden der Papilio Fortbildungsreihe für Mitarbeiterinnen aus Mülheimer Kindertagesstätten am 23. Januar 2012 wieder aufgenommen. In praxisnahen Rollenspielen, Arbeitsgruppen und Beratungssettings haben die Erzieherinnen ihre Kenntnisse und Erfahrungen mit „Papilio" austauschen, intensivieren und hinterfragen können.
Mit Spannung und großem Engagement konnten die gesammelten praktischen Erfahrungen mit den Bausteinen thematisiert und, im Sinne einer Qualitätssicherung, überprüft werden. Ein Schwerpunktthema war hierbei die Einführung der Bausteine in den Alltag der Kindertagesstätten. Die vereinzelten Sorgen um vielleicht auftretende Schwierigkeiten, etwa in der Elternarbeit, wurden aufgegriffen und konnten durch die im Teilnehmerinnenkreis vorhandenen Erfahrungen und Kompetenzen konstruktiv angegangen und abgebaut werden.
Positive Erfahrungen wurden mit den kindorientierten Maßnahmen, wie dem „Spielzeug macht Ferien Tag“ oder „Paula und die Kistenkobolde“, gemacht, da die Kinder diese Angebote selbstverständlich und neugierig aufgenommen haben. Verschiedene kreative praktische Umsetzungsideen regten die Phantasie der Anwesenden an und erweiterten den ohnehin vorhandenen Methodenpool. Ganz nebenbei hat die kollegiale Beratung so die bestehende Motivation der Papilio Fortbildungsteilnehmerinnen bestärkt.
Unter Anleitung des Trainers Norbert Kathagen von der ginko Stiftung für Prävention wird die Fortbildung im März mit einem 2-tägigen Seminar weiter geführt. Basierend auf bestehende Erfahrungen mit Papilio werden die Fähigkeiten der Teilnehmerinnen damit vertieft und intensiviert.