„Lass mich die Nacht überleben“ – Lesung und Diskussion mit Jörg Böckem

27.03.2023

Im letzten Jahr sind drei junge Menschen in Mülheim an den Folgen des Konsums verschiedener Substanzen gestorben. Um junge Menschen im Rahmen der schulischen Suchtprävention über die komplexe Thematik zu informieren, fand eine Lesung mit dem Autor Jörg Böckem in der Dependance der Otto Pankok Schule an der Bruchstraße in Mülheim statt.

Junge Menschen sind neugierig und an intensiven Erfahrungen und Erlebnissen interessiert. Mitunter steigt dadurch die Bereitschaft zum Experimentieren mit psychoaktiven Substanzen und die damit verbundenen Risiken werden verharmlost. Fundierte Informationen und Gespräche mit jungen Menschen über individuelle Bedürnisse und Wirkungen und Folgen von Substanzkonsum sind daher wichtig.

Drogen beherrschten auch das Leben des Autors und Journalisten Jörg Böckem – der u.a. für den Spiegel und die Zeit schreibt – beinahe hätten sie es zerstört. Bei seiner Lesung über die Geschichte seiner schmerzhaften Heilung und die Diskussionen über seine individuellen Erfahrungen und Rückschlüsse gaben Schüler:innen in der Otto-Pankok-Schule in Mülheim an der Ruhr Einblicke in das Leben eines Junkies und regten sie zu reflektierten und kritischen Haltung zum Umgang mit psychoaktiven Substanzen an.
Für ältere Schüler:inen ist dies entwicklungsbedingt ein wichtiger Themenbereich der schulischen Suchtprävention und des Jugendschutzes, den wir mit Unterstützung des Amtes für Kinder, Jugend und Schule ermöglichen konnten. Danke dafür! 😀👍

Jörg Böckem, geboren 1966, arbeitet als Journalist u.a. für "Der Spiegel" und das "Zeit Magazin". Er hat bereits vier Bücher zu Drogen und Sucht veröffentlicht, in denen er auch seine langjährige Heroinabhängigkeit und die darauffolgende Therapie beschreibt. Zum Thema Drogen hält er Lesungen und Vorträge an Schulen und Universitäten. Mitautor Dr. Henrik Jungaberle, geboren 1967, arbeitet als Wissenschaftler, Präventionspraktiker und Coach, u.a. am Universitätsklinikum Heidelberg (1996-2014) und für finder academie. Er hat mehrere Bücher zu Themen wie Prävention, Therapie und Drogenforschung herausgegeben und verfasst. Er hält Vorträge an Universitäten, Schulen und in Unternehmen.

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Nach ca. 8 km biegen Sie hinter der Aral-Tankstelle (rechte Seite) links ab auf den Werdener Weg Richtung Stadtmitte, der in die Kaiserstraße übergeht.

Links der Schienen befindet sich die ginko Stiftung für Prävention, schräg gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd mit Schwimmbad, Sporthalle sowie großem Parkplatz, auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet sich auf der Kaiserstraße 90 die ginko Stiftung für Prävention.

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Der Hauptbahnhof Mülheim ist mit mehreren RE, RB und S-Bahnen erreichbar. Von dort können Sie zu Fuß laufen oder die Straßenbahn 112 nehmen.

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Mit der Straßenbahn: Zu Fuß bis zum Kaiserplatz. Dort nehmen Sie an der "Haltestelle Kaiserplatz" die Straßenbahn-Linie 112 Richtung "Hauptfriedhof". Nach zwei Haltestellen steigen Sie am "Sportzentrum Süd" aus. In Fahrtrichtung rechts 60 Meter die Straße wieder herunter finden Sie die ginko Stiftung für Prävention gegenüber der Arbeitsagentur/Sportzentrum Süd.

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