Fachstelle für Sucht­vorbeugung
Jugend­beratungs­stelle
in Mülheim an der Ruhr

Kontrast Leichte Sprache

Spielerisch gegen den Qualm

01.12.2021RN

Heimspiel! Der „Leben ohne Qualm-Parcours“ war in Mülheim unterwegs: die Schülerinnen und Schüler der Hauptschule am Hexbachtal am Standort Gathestraße durften den LoQ-Parcours zum ersten Mal erleben. Als noch neuer Praktikant hatte ich zuvor erst wenig vom LoQ-Parcours gehört und war neugierig, wie der Ablauf dann konkret aussehen würde.

Der Tag startete früh an der Schule, wo die Schulsozialarbeiterin uns, meine beiden Kollegen*innen und die beiden Parcours-Begleiter, freundlich begrüßte und in den Veranstaltungsraum einließ. Beim Betreten des Raumes fühlte ich bei mir Nervosität aufkommen, denn es war mein erster Einsatz bei einer Schulveranstaltung. Was bedeutet für die Schüler*innen ein Leben ohne Qualm? Anhand der sechs Stationen des LoQ-Parcours würden sie sich intensiv mit verschiedenen Aspekten des Rauchens beschäftigen.

Nach der Einführung in die Stationen und dem ersten Durchlauf mit einer Klasse fühlte ich mich sicherer, auch weitere Stationen durchzuführen und die anfängliche Nervosität wich. Grund dafür war die angenehme Arbeit mit den verschiedenen Kleingruppen und der klare inhaltliche Aufbau der Stationen. Dies machte es leichter, den Schüler*innen Wissen über den Tabakkonsum zu vermitteln und sie zu einer kritischen Haltung zu motivieren.

Mein Eindruck ist, dass die Methoden die Jugendlichen sehr gut ansprachen und einen intensiven Lernprozess anstießen; sie entdeckten neues, stellten Fragen und sammelten Erfahrungen. Die Schüler*innen brachten je nach Station sowie Gruppe eine andere Dynamik mit ein. Das vermittelte mir als Stationsleiter immer neue Eindrücke und machte mir deutlich, dass man die Schüler*innen auf verschiedenen Wegen erreichen kann. Als typisches Beispiel bemerkte ich, dass es einzelne Schüler*innen gab, welche manche Stationen besonders spannend fanden und dadurch konzentriert mitarbeiteten. Das erleichterte in manchen Gruppeneinheiten die inhaltliche Arbeit. Zudem hörte ich abschließend oft die Worte „Dankeschön, es hat echt viel Spaß gemacht“.  Ich erlebte die Jugendlichen dankbar und respektvoll. Das zeigte mir, dass wir einen Beitrag leisten konnten, um die Jugendlichen an den verschiedenen Stationen zu aktivieren. Die Vielfalt der Methoden und Schwerpunkte der Stationen trug dazu bei, dass die Achtklässler*innen sich intensiv und auch sehr persönlich mit dem Thema „Nichtrauchen“ auseinandersetzten.

Zusätzlich möchte ich hervorheben, dass die Schule uns liebevoll empfangen und dafür gesorgt hat, dass wir in den Räumlichkeiten alles passend aufbauen und organisieren konnten. Vor allem die kleinen Stärkungen wie Kaffee und Kekse erleichterten den intensiven Arbeitsablauf und ich spürte dadurch Wertschätzung für die Arbeit. Zudem bekamen wir Unterstützung von einer Schulsozialarbeiterin, um alle Stationen für den Parcours belegen zu können. Die Reaktionen des Lehrpersonals war sehr positiv, was uns und besonders mir zeigte, dass der Tag ein toller Erfolg war.

Den Parcours mit seinen Anliegen zu verstehen, die Schüler*innen unterstützen zu können, und mit ihnen in einem angenehmen Klima arbeiten zu können, waren gute Erfahrungen.


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