Fachstelle für Sucht­vorbeugung
Jugend­beratungs­stelle
in Mülheim an der Ruhr

Kontrast

„Das Suchtforschungslabor“ – ein „Exit-Spiel“ zur Suchtvorbeugung

03.12.2019DK

Ein bahnbrechender Forschungsbericht befindet sich in einer mehrfach gesicherten Kiste, aus der die Laborassistent*innen ihn dringend herausbekommen müssen. Schließlich läuft die Abgabefrist für den Bericht, der einen neuen Lösungsansatz der Suchtforschung enthält, innerhalb der nächsten Stunde ab!
Die Jugendlichen, die an der evangelischen Jugendkonferenz 2019 in Mülheim teilnahmen, schlüpften in die Rolle der Laborassistent*innen und hatten eine Stunde Zeit, um acht Schlösser zu öffnen, mit denen die Kiste gesichert war. 

Acht Rätsel waren im Raum versteckt und drehten sich um verschiedenste Aspekte der Suchtprävention und Suchtmittel wie z.B. Alkohol, Cannabis, Glücksspiel oder Nikotin. Dazu beschäftigten sich die Jugendlichen entweder alleine oder in Kleinstgruppen mit den einzelnen Rätseln, entschlüsselten den Suchtverlauf, fahndeten nach vier zusammengehörigen Bildern aus dem „Kifferquartet“, auf denen ein mit UV-Licht sichtbarer Zahlen-Code für ein Zahlenschloss markiert war. Nach einer Stunde gelang es, den kostbaren Forschungsbericht rechtzeitig zu „befreien“ und die „Abgabefrist“ einzuhalten.

In der Nachbesprechung mit den Jugendlichen verließen sie ihre Rolle als „Laborassistent*innen“ und diskutierten mit Deike Kranz und Nina Aschenbruck von der Fachstelle für Suchtvorbeugung ausgewählte Suchtthemen. Die jugendlichen Teilnehmer*innen der evangelischen Jugendkonferenz sind als Ehrenamtliche in der Jugendhilfe tätig sind begleiten z.B. Jugendgruppen oder -freizeiten. Sie waren begeistert von dem spielerischen Einstieg in die Suchtprävention. Das „Exit“-Spiel als Variante eines „Escape-Rooms“ hatte bei ihnen die Neugier geweckt, sich intensiver dem Thema Suchtprävention zu widmen.

Dieser erste „Pilot“-Durchgang mit dem „Suchtforschungslabor“ zeigte, dass der spielerische und offene Ansatz („gamification“) sich sehr gut als Einstieg für die Arbeit mit Jugendlichen eignet. Die Gruppen umfassen maximal 15 Personen, sodass die Mitglieder untereinander auch ihre Vorgehensweise abstimmen können – entweder als Einzelpersonen oder Kleinstgruppen. Schließlich müssen sie die Rätsel in einer vorgegebenen Zeitspanne lösen.


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