Fachstelle für Sucht­vorbeugung
Jugend­beratungs­stelle
in Mülheim an der Ruhr

Kontrast

„Digitale Medien in der Prävention – Fluch(t) oder Segen?“ Eröffnung der Aktionstage in Mülheim #ShieG

13.11.2014NK

Die Aktionstage „Sucht hat immer eine Geschichte“ (#ShieG) der gleichnamigen NRW Landeskampagne finden nun schon zum fünften Mal in Mülheim an der Ruhr statt.

Die Entstehung einer Sucht ist mitunter ein langwieriger Prozess, an dem viele Faktoren beteiligt sind. Erfolgreiche Suchtprävention berücksichtigt diese vielschichtigen Aspekte. Dazu gehört die kontinuierliche Zusammenarbeit in den kommunalen Netzwerken. Dieses Zusammenwirken spiegelt sich in einem abwechslungsreichen Programm der Aktionstage für unterschiedliche Zielgruppen in Mülheim an der Ruhr wieder.

Sich stetig ändernde Anforderungen und Rahmenbedingungen erfordern kontinuierlich die Aktualisierung von Wissen und der daraus resultierenden Präventionsangebote.

Mit dem Motto „Digitale Medien in der Prävention:  Fluch(t) oder Segen“ in der Auftaktveranstaltung wurde ein aktuelles und spannendes Thema aufgegriffen, was in der praktischen Umsetzung nicht nur in den Bereichen Jugend, Schule und Gesundheit zunehmend an Bedeutung gewinnt. Versierte Referenten zeigten aus verschiedenen Blickwinkeln das gesamte Spektrum der Thematik sowie Ansatzpunkte für die künftigen Herausforderungen auf:

„Wenn der Mensch von digitalen Medien beherrscht wird – Merkmale und Hilfsmöglichkeiten“. So lautete einführend das Thema von PD Dr. Bert te Wildt, dem Leiter der Medienambulanz des LWL Universitätsklinikums Bochum.

 Der zweite Vortrag, „Die digitale Lernrevolution – wie Apps und Tools das Lernen in Schule und Jugendarbeit verändern“, von Torben Kohring, dem Leiter der Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW machte deutlich, dass die Möglichkeiten der neuen Medien Kinder und Jugendliche durchaus positiv beeinflussen können.  

Abschließend referierte Psychologe Dr. Markus Wolf von der Forschungsstelle für Psychotherapie am Universitätsklinikum Heidelberg über das künftig stark an Bedeutung gewinnende „E-Mental – Healthcare: Digitale Medien in Prävention und Behandlung psychischer Erkrankungen“.

 Die Organisatoren der Veranstaltung haben mit den drei Themen und guten Referenten bewiesen, dass Digitale Medien auch die Zukunft suchtpräventiver Arbeit mitbestimmen werden. Zahlreiche positive Rückmeldungen seitens der rund 70 Teilnehmenden bestätigen, dass die Intension der Veranstaltung aufgegangen ist.

Eine laufende Dokumentation der Aktionstage finden Sie bei Check it! unter http://on.fb.me/1lm0qOc

 


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