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in Mülheim an der Ruhr

Kontrast

Siebtklässler/innen setzen sich interaktiv mit dem Thema Alkohol auseinander #ShieG

06.10.2014NK

Im Rahmen der Projektwoche beschäftigten sich die Siebtklässler der Willy-Brandt-Schule in Mülheim an zwei Tagen mit dem ALK - Parcours der ginko – Stiftung für Prävention.

Nach einer kurzen Einführung war es Aufgabe der Schülerinnen und Schüler in Gruppen die fünf Stationen des Parcours zu durchlaufen. Dabei konnten sie verschiedene Aspekte von Alkoholkonsum und –missbrauch erfahren und an jeder Station Punkte für die eigene Gruppe sammeln.

In welchen Situationen wird Alkohol getrunken und welche Bedeutung kann dies in Krisensituationen haben. Mit diesen Themen befassten sich die Schülerinnen und Schüler ebenso wie mit der Erarbeitung von Alternativen zum Alkoholkonsum als Problemlöser. Beim „Körperpuzzle“ lernten die Beteiligten, wie sich Alkohol auf den Körper auswirkt und welche alkoholbedingten Schäden er dort anrichten kann. Beim Durchlauf der „Flirtstation“ merkten sowohl die Mädchen als auch die Jungen, dass sie am besten „ankommen“, wenn sie dem Gegenüber ihre charakterlichen Stärken zeigen, anstatt sich durch Alkohol Mut anzutrinken oder mitzutrinken, um dazu zu gehören. Anhand eines Trickfilms, wurden schließlich die rechtlichen Grundlagen für Jugendliche im Bezug zu Alkoholkonsum vermittelt und durch den Einsatz von Rauschbrillen stimuliert, wie sich Alkoholkonsum auf die Wahrnehmung und die Handlungsfähigkeit auswirkt. Alle Stationen trugen dazu bei, die Schülerinnen und Schüler für die Risiken und Gefahren zu sensibilisieren, die beim frühen Alkoholkonsum und in den ersten Rauscherfahrungen stecken können.

Nach dem erfolgreichen Durchlauf der einzelnen Stationen wurde die Aktion durch die Vergabe von kleinen Preisen an die Akteure abgerundet.

Beim Durchlauf der fünf Stationen des Parcours war es wichtig, den Jugendlichen ihre persönlichen Stärken bewusst zu machen, sie zu befähigen, eigenständige Entscheidungen zu treffen und Alternativen zum Alkoholmissbrauch aufzuzeigen. Natürlich kam der Spaß auch nicht zu kurz, denn bei der abschließenden Besprechung wurde von den Jugendlichen deutlich betont, wie viel Freude der Parcours ihnen gemacht hat.

Auf einem Informationsabend, der parallel zum Klassenprojekt stattfand, konnten sich schließlich auch die Eltern der beteiligten Schülerinnen und Schüler ausführlich mit der Thematik Jugend und Alkohol beschäftigen. Wie schütze ich mein Kind vor Alkoholmissbrauch stand dabei ebenso im Focus der Themen wie Fragen zur richtigen Balance zwischen Verbieten und Erlauben, von Grenzen setzen und Freiheiten gewähren. Fragen, die gerade Eltern pubertierender Kinder besonders bewegen.

Alle beteiligten Kooperationspartner der Schule, des Kreuzbundes e. V, des Gesundheitsamtes und ginko – Stiftung zogen denn auch nach den zwei Tagen ein Fazit von positiven Eindrücken der engagierten und interessierten Jugendlichen und ihren Eltern.

 


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