Fachstelle für Sucht­vorbeugung
Jugend­beratungs­stelle
in Mülheim an der Ruhr

Kontrast

"Spieglein, Spieglein an der Wand... " Was bedeutet eigentlich Schönheit?

28.02.2014RN

"Spieglein, Spieglein an der Wand…“ lautete das Motto eines Workshops in der ginko Stiftung für Prävention im Rahmen der Projekttage „fit for life“ des Berufskollegs Lehnerstraße.

Die Auseinandersetzung mit Schönheit, Selbstbewusstsein und Körper stand im Mittelpunkt des Workshops, den die acht Mülheimer Schülerinnen unter der Leitung von Ulrike Weihrauch und Britta Nienhaus-Schlüter von der Jugendberatung im ginko verbrachten.

In ausgelassener Atmosphäre beantworteten sich die Schülerinnen in Form eines Speed-Datings Fragen wie: Was findest du toll daran, ein Mädchen zu sein? Wie sieht deine typische Morgentoilette aus? Erzähle eine Kindheitserinnerung, bei der das Essen eine große Bedeutung hatte! Wenn Du ein Lebensmittel wärst, was wärst Du dann …? Dabei rutschte nach jeder Frage die eine Hälfte der Teilnehmerinnen einen Platz weiter, so dass sich neue Konstellationen ergaben. Die jungen Frauen hatten Spaß daran, sich über die mehr oder weniger besonderen Fragen auszutauschen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Anschließend gab es eine praktische Übung: In zwei Gruppen erstellten die Berufsschülerinnen jeweils eine Collage mit Menschen, die sie als „schön“ empfinden.
Was sind Schönheitsmerkmale? Welche Kriterien sind am wichtigsten, welche spielen eine eher untergeordnete Rolle? Mit diesen Fragen beschäftigten sie sich in der nachfolgenden Diskussionsrunde und ordneten die Schönheitsmerkmale anschließend auf einer Skala von 0 bis 10.

Dabei kamen nicht nur zwischen den Gruppen unterschiedliche Ergebnisse heraus, sondern auch innerhalb einer Gruppe gab es verschiedene Meinungen darüber, ob z.B. Schminke ein wesentliches Kriterium für „Schönheit“ darstellt oder beispielsweise eine „normale“ Figur.

Einig waren sich aber alle Teilnehmerinnen darüber, dass ihnen eine natürliche Ausstrahlung verbunden mit einem gepflegten Äußeren wichtig ist, auch wenn das im Einzelnen für jede andere Kriterien bedeutet.

So lautete denn auch das Fazit: „Auch wenn es in der Öffentlichkeit wenig Spielraum von ‚Schönheiten‘ gibt, so hilft es mir doch, wenn ich mich mal durch die Augen meiner Freundin sehe, um Schönes an mir zu entdecken.“


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