Fachstelle für Sucht­vorbeugung
Jugend­beratungs­stelle
in Mülheim an der Ruhr

Kontrast

Der Alk-Parcours

05.02.2013NK

Der Alk -Parcours der Landeskampagne „Sucht hat immer eine Geschichte“ war im Rahmen der Aktionstage „feiern statt rei(h)ern zu Gast im Medienhaus der Stadt Mülheim. Fast 200 Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs verschiedener Schulen und Schulformen nutzten die Möglichkeit, sich interaktiv an den einzelnen Stationen mit dem Thema Alkoholkonsum und -missbrauch auseinander zu setzen.

Ziel des Alk-Parcours ist es, bei den Heranwachsenden eine kritische Einstellung zum Alkoholkonsum zu fördern, damit diese später zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol gelangen. Dazu gehört auch ein später Einstieg in den Konsum alkoholischer Getränke, denn gerade Alkoholkonsum in jungen Jahren kann zu erheblichen Gesundheitsschäden führen. Dass die Beschäftigung mit dieser Thematik auch ohne erhobenen Zeigefinger geht, erfuhren die Schülerinnen und Schüler schließlich beim eineinhalbstündigen Durchlauf des Parcours.

So wurden mit Hilfe eines kurzen Comic Filmes das Jugendschutzgesetz und die Aufsichtspflicht thematisiert, wobei viele rechtliche Fakten den Schülerinnen und Schülern neu waren und sie sich erstaunt und interessiert beteiligten.

An einer anderen Station wurden Alternativen zu Alkohol als „Spaßfaktor“ gesucht und somit verdeutlicht, was es heißt „ Wer mittrinkt ist nicht automatisch mit dabei!“.

Beim „Körper-Puzzle“, ging es um alkoholbedingte Schäden an Organen und Körperteilen. Nebenbei mussten Leber und Co natürlich auch in den Körper eingebaut werden. Ergebnis war: „Alkohol wirkt! Auch da wo du es nicht brauchst!“

Der Alkohol und die Bedeutung beim „Flirten“ war ein weiteres spannendes Thema. Jungen und Mädchen erfuhren voneinander, was ihnen beim „Flirten“ gefällt oder auch nicht.

Anhand eines simulierten Rausches durch den Gebrauch einer sogenannten „Rauschbrille“ konnten die Schülerinnen und Schüler ausprobieren, wie Bewegungsabläufe z.B. Simsen oder Türen öffnen beeinträchtigt wurden und durch die verminderte Kontrollfähigkeit auch eine erhöhte Unfallgefahr bestand.

Für die begleitenden Helferinnen und Helfer an den jeweiligen Stationen, war es toll zu erleben, wie engagiert und kritisch sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Thema Alkohol befasst haben. Ebenso erfreulich war die gute Zusammenarbeit der begleitenden Akteure aus dem Gesundheitsamt, dem Amt für Kinder, Jugend und Schule und dem Kreuzbund, die die ginko Stiftung für Prävention bei der Realisierung dieses Angebots für Mülheimer Schulen unterstützten.

Der Parcours wurde im Rahmen der Landeskampagne „Sucht hat immer eine Geschichte“ für die Klassen 7- 10 konzipiert und ist nun in ganz NRW unterwegs. Ansprechpartner für den Verleih ist Armin Köppe von der Landeskoordinierungsstelle für Suchtprävention bei ginko.


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