Fachstelle für Sucht­vorbeugung
Jugend­beratungs­stelle
in Mülheim an der Ruhr

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Präventionsseminare für Auszubildende

23.08.2013AR

Suchtpräventive Maßnahmen sind besonders wirksam, wenn sie frühzeitig beginnen. Suchtprävention am Arbeitsplatz beginnt daher am besten schon in der Ausbildung.

Ziel der Schulung ist es, die Auszubildenden für die Ursachen und Folgen von Suchterkrankungen zu sensibilisieren und sie bei der Führung eines suchtfreien Lebens zu unterstützen.

Darüber hinaus werden die Auszubildenden mit den betrieblichen Rahmenbedingungen und den Angeboten des öffentlichen Hilfesystems vertraut gemacht, um gegebenenfalls frühzeitig und qualifizierte Unterstützung bei Fragen und Problemen zum Thema Suchterkrankung zu erhalten.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden bei Erarbeitung von Inhalten der Schulung aktiv eingebunden. Der zur Anwendung kommende Methodenpool eröffnet den Auszubildenden Chancen für kognitive, affektive und erlebnisorientierte Lernmöglichkeiten. Diese tragen zur Entwicklung und Stärkung von persönlichkeitsorientierten Schutzfaktoren bei und fördern eine gesundheitsorientierte und suchtpräventive Lebensführung in Freizeit und Beruf.

Inhalte

  • Basiswissen zu Sucht, Suchtentstehung und Suchtverlauf
  • Vermittlung von Sachinformationen über Drogen und Suchtstoffe
  • Reflexion eigenen Konsumverhaltens
  • Die Einschätzung eigener Gefährdung
  • Hinweise auf eine beginnende Abhängigkeit
  • Unterstützung für betroffene Kollegen/-innen in Betrieb
  • Dienstvereinbarung der Sparkasse Mülheim und innerbetriebliche Hilfsmöglichkeiten (SAP)
  • Wege der Hilfe: Das außerbetriebliche Hilfesystem (evtl. mit Einheit eines Mitglieds einer kommunalen Selbsthilfegruppe)

Methoden

Referat, Gruppenarbeit, Übungen, Rollenspiel

Rahmenbedingungen

  • Maximal 20 Teilnehmer/-innen
  • Zeitraum 1-3 Tage
  • Veranstaltungsort nach Absprache und Gruppengröße

Kosten

Die Leistungen und deren Umfang werden betriebsspezifisch vereinbart. Je nach Gruppengröße bieten wir diese Fortbildung mit zwei bis vier Referenten/-innen an, die mit 500,- Euro pro Person vergütet werden.


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