Landes­fachstelle Präventionder Sucht­kooperation NRW

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Geschichte des Glücksspiels

Glücksspiele wurden bereits ca. 3.000 Jahre v. Chr. in China und auf dem Gebiet des alten Mesopotamien, heute vor allem irakisches Staatsgebiet, gespielt. Auch bei den Römern galten Glücksspiele, insbesondere Würfelspiele, als unerlässlicher Bestandteil gesellschaftlicher Unterhaltung. Bereits im  Mittelalter gab es Kartenspiele in Europa, die als Glücksspiele genutzt wurden. Das Roulettespiel wurde im 17. Jahrhundert in Frankreich erfunden. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts gilt es als ein wesentliches Glücksspiel-Angebot der neu entstehenden Spielbanken in Europa. Ende des 19. Jahrhunderts wurde in den USA der "Einarmige Bandit" (Slot-Machine) erfunden. Als Erfinder gelten die Brüder Adolphe und Arthur Caille und der deutsche Einwanderer Karl-August Fey.

Auch Berichte über exzessives oder ruinöses Glücksspielen gibt es seit langem: Quellen belegen, dass in indischen Hochkulturen Glücksspielende ihr ganzes Vermögen verloren haben. In der griechischen Antike war Beamten die Teilnahme an Glücksspielen verboten. Im 6. Jahrhundert n. Chr. verhängte Kaiser Justitian ein Verbot aller Glücksspiele. Im Jahr 1561 verfasste der flandrische Arzt und Philosoph Paquier Joostens die erste wissenschaftliche Schrift über den Übergang vom harmlosen Glücksspielen zur Sucht.

Glücksspiele sind im Wandel weltanschaulicher und religiöser Überzeugungen vom Staat einmal verboten und reglementiert, ein anderes Mal toleriert oder gefördert worden.


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