Landes­fachstelle Präventionder Sucht­kooperation NRW

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Geschichte des Amphetamins

Nach der Laborentwicklung 1887 durch den Chemiker Edeleano dauerte es noch über zwei Jahrzehnte, bis die psychische Wirkung des Amphetamins entdeckt wurde. In den 1920er-Jahren galt Amphetamin als Wundermittel, das zu allerlei Behandlungen eingesetzt werden konnte. Es wurde bei Neurosen und Depressionen sowie bei Alkoholismus und Epilepsie als Stimmungsaufheller und bei Fettleibigkeit als Appetitzügler verwendet. Nach dem Verbot von Kokain Ende der 1920er-Jahre wurde Amphetamin zur Ersatzdroge für "koksende" Menschen.

Aufgrund ihrer aufputschenden Wirkung wurden Amphetamine im Zweiten Weltkrieg in verschiedenen Armeen vor allem bei Fliegern in großen Mengen eingesetzt. Noch in den 1960er-Jahren waren Amphetamine in der amerikanischen Armee üblich.
In der Jugendszene des Rock`n`Roll der 1950er-Jahre wurden Amphetamine meist in Verbindung mit Alkohol konsumiert, später wurde es als leistungssteigerndes Mittel bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen in der Schule und im Studium eingesetzt.

Verschiedene Amphetamin-Derivate werden noch als Medikament verschrieben. So wird z.B. Ritalin mit dem Wirkstoff Methylphenidat zur Behandlung des Aufmerksamkeitsdefizits- und Hyperaktivitätssyndroms (ADHS) und bei der Narkolepsie eingesetzt (vgl. Hirndoping).


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