Aufgaben



ginko Stiftung für Prävention

18.04.2013: RN

Die ginko Stiftung für Prävention ist eine operative Stiftung, die zur Erfüllung ihres Stiftungszwecks selbst Projekte und Kampagnen durchführt. Sie wurde 1979 als Gesprächs-, Informations- und Kontaktzentrum gegründet mit dem Ziel, Kinder und Jugendliche bei Schwierigkeiten und Konflikten zu unterstützen sowie die Entwicklung von Sucht- und Abhängigkeitserkrankungen zu verhindern.

Die ginko Stiftung für Prävention ist Träger der Landeskoordinierungsstelle für Suchtvorbeugung NRW sowie einer kombinierten Jugendberatungs- und Fachstelle Suchtvorbeugung in Mülheim an der Ruhr.

Ein interdisziplinäres Team von zur Zeit 15 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern setzt zahlreiche Präventionsprojekte sowohl im kommunalen Bereich als auch auf Landesebene um und berät Fachkräfte und Betroffene.


Landeskoordinierungsstelle für Suchtvorbeugung NRW

16.04.2013: RN

Koordination

Von der ginko Stiftung für Prävention aus wird die Arbeit von über 100 Prophylaxefachkräften im Land koordiniert. Dazu zählen z. B. Informationsdienste, Organisation von Fortbildungen und Arbeitstreffen.

Transfer

  • Recherche von Grundlagenwissen, aktuellen Studien und Modellprojekten,
  • Transfer in die verschiedenen Praxisfelder der Suchtvorbeugung über das Internet, Printmedien und Veranstaltungen,
  • Fortbildungen für Schlüsselpersonen, z.B. MOVE,
  • Transfer von MOVE-Schulungsmaßnahmen über NRW hinaus in weitere Bundesländer sowie ins deutschsprachige Ausland.

Konkret erfolgt dies u.a. durch die Umsetzung von landesweiten Initiativen und Projekten wie die Landeskampagne "Sucht hat immer eine Geschichte", die Landesinitiative "Leben ohne Qualm" zur Förderung des Nichtrauchens sowie das Transferprojekt "MOVE - Motivierende Gesprächsführung mit riskant konsumierenden Jugendlichen".


Fachstelle für Suchtvorbeugung in Mülheim

15.04.2013: RN

Suchtprävention versteht sich als Teilbereich allgemeiner Gesundheitsförderung gemäß der Ottawa-Charta der Weltgesundheitsorganisation (WHO). In Mülheim übernimmt die ginko Stiftung für Prävention folgende Aufgaben:

  • Universelle Prävention: Entwicklung und Durchführung von Projekten mit Jugendlichen zur Förderung von allgemeinen Lebenskompetenzen,
  • Selektive Prävention: Früherkennung suchtgefährdeter Kinder und Jugendlicher verbessern und Transfer in die Jugendberatungsstelle,
  • Fortbildung von Fachkräften sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus Kindergärten, Schulen, Jugendarbeit und Betrieben,
  • Gremienarbeit und Vernetzung.

Jugendberatung in Mülheim

14.04.2013: RN

Die Jugendberatungsstelle begleitet Jugendliche in Konflikt- und Problemsituationen sowie bei aktuten Suchtgefährdungen. In Form von Einzelgesprächen und Gruppenangeboten erhalten sie Unterstützung, um ihnen ein suchtfreies Leben zu ermöglichen. Suchtgefährdete Jugendliche sind nicht nur bereits auffällig gewordene riskant konsumierende Jugendliche sondern auch solche Jugendliche, die sich in aktuellen oder andauernden Konflikt- und Spannungssituationen befinden.
Die Beratung ist kostenlos, anonym und vertraulich.