Landes­koordinierungs­stellefür Sucht­vorbeugungin NRW

Kontrast

"Rausholen was drin ist – Kreatives Arbeiten mit der großen Schadstoffzigarette"

14.05.2018RN

Warum stehen 6 Kilo Mehl im Raum?
Das fragten sich am 03. Mai zu Recht die Teilnehmer/innen zu Beginn des Workshops "Rausholen was drin ist – Kreatives Arbeiten mit der großen Schadstoffzigarette".

Die "großen Schadstoffzigaretten" wurden von der Landesinitiative "Leben ohne Qualm" (LoQ) entwickelt und in vielen Regionen Nordrhein-Westfalens setzen die örtlichen Prophylaxefachkräfte sie für ihre Veranstaltungen zur Tabakprävention ein.

 

Bei der "großen Schadstoffzigarette" handelt es sich um eine über ein Meter lange Modellzigarette. Im Verhältnis zu einer realen Zigarette, die um die 4.800 chemische Substanzen enthält, beinhaltet die LoQ-Objektzigarette allerdings "nur" 25 Substanzen, modellhaft dargestellt durch Materialien und Bilder, die in Alltag und Industrie verwendetet werden: z.B. Aceton im Nagellackentferner, Cadmium, Blei und Nickel in Batterien.

So löst sich im Workshop auch bald das Rätsel um das Mehl: 6 kg Mehl geben einen Eindruck davon, wie viel Rauchstaub Raucher/innen in Verlauf von 20 Jahren einatmen. Auch sehr anschaulich: anhand eines Stückchens Teerpappe und einer Tasse kann der Teergehalt von Zigaretten thematisiert werden – wer täglich eine Packung Zigaretten raucht, nimmt pro Jahr ca. eine Tasse Teer auf.

Bei dem Workshop, an dem hauptsächlich Mitarbeiter/innen aus der Suchtvorbeugung und der Jugendarbeit teilnahmen, ging es um mehr als bloße Informationen über giftige Inhaltsstoffe. Der Blick sollte auf die Vermittlung von Ideen gerichtet werden, die über kognitive Erklärungen hinausgehen und über kreative Aktionen, Geschichten und Bilder zum Gespräch mit den Jugendlichen führen.

Die Teilnehmer/innen waren rundum zufrieden und lobten die vielen praktischen Anregungen aus dem langjährigen Erfahrungsschatz der Referentin Yvonne Michel aus Aachen.

Eine weitere Veranstaltung ist am 28. November 2018 in Recklinghausen geplant.

Kontakt und weitere Informationen

Karin Franke
ginko Stiftung für Prävention
Kaiserstr. 90
45468 Mülheim an der Ruhr
Tel.: 0208 30069-32
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