Krass korrekt! Soziale Kompetenzen stärken und trainieren. Übungen für Schule und Jugendarbeit

Bookmark and Share23.05.2016: RN

„Krass korrekt“ von Ulrich Bomba, Manfred Gesch, Christiane Kersting, Uwe Schnafel ist ein Manual zum Training von sozialen Kompetenzen. Es kann sowohl in Schulklassen von der 7. bis 13. Jahrgangsstufe eingesetzt werden als auch im Bereich der Jugend- bzw. Bewährungshilfe. Die Förderung von sozialen Kompetenzen bzw. Life Skills ist ebenfalls Bestandteil vieler Maßnahmen der Suchtvorbeugung.

Das komplette Programm besteht aus 15 Sitzungen, die über einen Zeitraum von etwa einem Vierteljahr mit einer Schulklasse oder Jugendgruppe durchgeführt werden können. Es besteht ebenfalls die Möglichkeit, einzelne Sitzungsbausteine und Übungen herauszugreifen und als eigenständige Unterrichtseinheit zu nutzen.

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Hille Pupille spielen "Voll drauf"
Hille Pupille spielen "Voll drauf"

25 Jahre Landeskampagne “Sucht hat immer eine Geschichte” – Aktionstage in Minden-Lübbecke

Bookmark and Share28.04.2016: AK

Das Jahr 1991 gilt als das Gründungsjahr der NRW-Landeskampagne “Sucht hat immer eine Geschichte”. Folglich besteht sie in diesem Jahr bereits 25. Jahre! Die Kampagne ist damit eine der am längsten bestehenden Präventionskampagnen überhaupt, die sich stets an aktuellen Entwicklungen im Bereich der Sucht- und Drogenproblematik orientiert hat und dementsprechend ständig weiterentwickelt wurde. Diese inhaltliche Kontinuität einer Kampagne ist umso bemerkenswerter, als dass sie parteiübergreifend Zustimmung fand und noch findet und auch unabhängig von den jeweiligen Mehrheitsverhältnissen in der politischen Landschaft in NRW umgesetzt werden konnte.

Dieses gemeinsame Wirken betont auch die Gesundheitsministerin Barbara Steffens in ihrem aktuellen Grußwort im Programmheft der diesjährigen Aktionstage: „Über die Landeskampagne werden auch weiterhin alle örtlichen Verantwortungsträger und Hilfestrukturen eng eingebunden. Ihr vertrauensvolles Zusammenwirken ist für den Erfolg der Präventions- und Hilfeangebote unverzichtbar.
Ich möchte allen, die sich in der Suchtvorbeugung engagieren, herzlich danken und hoffe, dass die Aktionstage „Sucht hat immer eine Geschichte 2016“ als ein wesentlicher Bestandteil der Landeskampagne erneut wichtige Impulse und Anregungen für die Weiterentwicklung der suchtvorbeugenden Arbeit vor Ort setzen werden.”

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Bunte E-Shisha
Bunte E-Shisha

Verkaufsverbot für E-Zigaretten und E-Shishas an Jugendliche

Bookmark and Share01.04.2016: RN

Ab dem 1. April 2016 gilt das Verkaufsverbot von E-Zigaretten und E-Shishas an Kinder und Jugendliche. Die entsprechenden Änderungen im Jugendschutzgesetz treten ab sofort in Kraft.

Sogenannte Dampfprodukte wie E-Zigaretten und E-Shishas, ob mit oder ohne nikotinhaltige Liquids, waren bisher frei verkäuflich. Da jedoch gesundheitliche Risiken wie Atemwegs- und Krebserkrankungen nicht ausgeschlossen werden können, wurde nun die Lücke im Jugendschutz geschlossen.

E-Zigaretten und E-Shishas enthalten Liquids entweder mit nikotinhaltigen oder nikotinfreien Inhaltsstoffen. Die verschiedenen Geschmacksrichtungen wie z.B. Schokolade oder Früchte machen sie gerade für Kinder und Jugendliche attraktiv. Ebenso können sie junge Konsumierende dazu verleiten, von der E-Zigarette auf herkömmliche Zigaretten umzusteigen.

Weitere Informationen

Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes NRW zum Verbot von E-Zigaretten und E-Shishas für Kinder und Jugendliche

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zum Gesetzentwurf

Informationen zur E-Zigarette des Deutschen Krebsforschungszentrums:  „Aus der Wissenschaft – für die Politik. E-Zigaretten und E-Shishas: Welche Faktoren gefährden die Gesundheit?“

 


Intensive Arbeit am Text für den HipHop-Track
Intensive Arbeit am Text für den HipHop-Track

HipHop-Wettbewerb der Landesinitiative „Leben ohne Qualm“

Bookmark and Share01.03.2016: RN

Der HipHop-Wettbewerb zum Thema „Nichtrauchen“ ist fast schon eine Legende: Er besteht bereits seit 13 Jahren. Jetzt hat die Landesinitiative „Leben ohne Qualm“ die Gewinnerinnen und Gewinner 2015 ermittelt. Hierzu wurden 49 für gültig erklärte Wettbewerbsbeiträge von der Jury bewertet.
Die Jury, bestehend aus Musikern, Producern, DJs und Musikdozenten wie Omid Pouryousefi (Guru Records Bochum), der Rapper Dave Cybis (Blackout Area, Castrop Rauxel), Mr. Shirazy (Köln), die „Pott-Poeten“ (Mülheim) und Daniel Schneider von der Rapschool NRW (Lage) sowie Partner der Landesinitiative, bewertete die Beiträge nach Alter: 10- bis 13-Jährige (Altersgruppe A), 14- bis 16-Jährige (Altersgruppe B) und 17-Jährige und Ältere (Altersgruppe C).

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Deike Kranz und Norbert Kathagen von der Fachstelle für Suchtvorbeugung  waren während der Aktionstage "Feiern statt Reihern"  in Mülheim aktiv.
Deike Kranz und Norbert Kathagen von der Fachstelle für Suchtvorbeugung waren während der Aktionstage "Feiern statt Reihern" in Mülheim aktiv.

Aktionstage "Feiern statt Reihern" in Mülheim

Bookmark and Share05.02.2016: RN

Die ginko Stiftung für Prävention beherbergt unter ihrem Dach sowohl die Landeskoordinierungsstelle für Suchtvorbeugung NRW als auch die örtliche Fachstelle für Suchtvorbeugung, die im Vorfeld der Karnevalszeit besonders aktiv wurde: „Helau us Mölm“ ist der karnevalistische Schlachtruf in der Ruhrstadt, in der gerne ausgelassen gefeiert wird. Mit den Aktionstagen „Feiern statt Reihern“ macht der Arbeitskreis Suchtvorbeugung, dessen Vorsitz die ginko Stiftung hat, jedes Jahr mit zahlreichen Veranstaltungen die Prävention des Alkoholmissbrauchs zum öffentlichen Thema. Zielgruppen sind Jugendliche sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, um die alkoholpräventive Arbeit und Netzwerke in Mülheim nachhaltig zu verankern. Auch in diesem Jahr waren die Mitglieder des Arbeitskreises besonders aktiv: das Amt für Kinder, Jugend und Schule, das Gesundheitsamt, das Ordnungsamt, die ginko Stiftung für Prävention, die Guttempler, der Kreuzbund und die Polizei gemeinsam mit dem Medienhaus.

An den neun Aktionstagen beteiligten sich Schülerinnen und Schüler von fünf Schulen. Sie alle erlebten vielfältige Veranstaltungen wie den ALK-Parcours, die Mauer der Stärke, das Theaterstück „Alkohölle“, einen „Action-Bound“ und intensive Gespräche mit Betroffenen.

Mauer der Stärke - Aktionstage "Feiern statt Reihern" Schülerinnen und Schüler bauen eine "Mauer der Stärke"

Spezielle Angebote für Eltern, Lehrkräfte sowie Schulsozialarbeiterinnen und –arbeiter machten das Programm rund und sollen für eine nachhaltige Wirkung der Aktionstage über den Karneval hinaus sorgen.

Dass all diese Maßnahmen zum Erfolg in Hinblick auf die Prävention führen, zeigt die aktuelle Statistik. Die Einlieferungszahl von Kindern und Jugendlichen in Krankenhäuser aufgrund von Alkoholmissbrauch zeigt in Mülheim den niedrigsten Stand in NRW.

Szene aus dem Theaterstück "Alkohölle" - Aktionstage "Feiern statt Reihern"   Szene aus dem Theaterstück "Alkohölle"

 

 



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