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Neue Studie der BZgA: Konsum von Cannabis rückläufig

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Beschreibung

Die Ergebnisse der Repräsentativbefragungen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Köln, vom Juni 2007 zeigen, dass der Probier und Gelegenheitskonsum von Cannabis bei Jugendlichen deutlich sinkt. Die Zahl der regelmäßigen Konsumenten geht allerdings nur unwesentlich zurück (2,3% der 14-17 Jährigen).
Nachdem die HBSC Studie bereits Anfang des Jahre bei den 15 Jährigen Jungen und Mädchen in NRW, die bereits einmal in ihrem Leben Cannabis konsumiert haben (Gelegenheitskonsumenten), einen deutlichen Rückgang der 30 Tages-Prävalenz festgestellt hatte (Jungen von 27,8% auf 18,9%; Mädchen von 20,2% auf 13,8 % zeigt jetzt die Studie der BZgA eine ähnliche Tendenz auch für die anderen Altergruppen (Repräsentativ für Deutschland).. .

In der Altersgruppe der 14- bis 17-Jährigen sowie der 18- und 19-Jährigen ist der Anteil Jugendlicher und junger Erwachsener, die mindestens einmal im Leben bzw. mindestens einmal im letzten Jahr Cannabis konsumiert haben Zwischen 2004 und 2007 deutlich gesunken. Über den gesamten Beobachtungszeitraum zeigt sich, dass es nur wenige 12- und 13-Jährige gibt, die Cannabis konsumieren. Bei den 14- bis 17-Jährigen steigt der Anteil mit Cannabiserfahrung von 1986 bis 2004 stetig von 4,0% auf 22,0% an. Danach sinkt er wieder deutlich und unterschreitet im Jahr 2007 mit 12,8% den Stand von 1997. Auf höherem Niveau und mit weniger stabilem Verlauf steigt die Lebenszeitprävalenz der 18- und 19-jährigen jungen Erwachsenen von 1986 bis 2004 stark an. Auch hier ist von 2004 bis 2007 ein deutlicher Rückgang zu beobachten.

Die Zahl der regelmäßigen Konsumenten sinkt über den Beobachtungszeitpunkt nur unwesentlich.